Kaffeeröster Lavazza setzt auf Mailand
Der italienische Kaffeeröster eröffnete seinen Flagship Store in Mailand, weitere 15 Lokale sollen europaweit entstehen. Auch Starbucks will italienischen Markt erobern.
© REUTERS/STEFANO RELLANDINIKampf unter Kaffeeröstern wird immer schärfer.
Der italienische Kaffeeröster Lavazza feiert die Eröffnung seines ersten Flagship Stores in Mailand. Das Turiner Unternehmen mit einem Umsatz von zwei Milliarden Euro stellte einen Plan für die Eröffnung von weiteren Stores in Paris, London, Berlin, Moskau und anderen Städten vor, berichteten italienische Medien.
© REUTERS/STEFANO RELLANDINI
A barman prepares Lavazza "slow coffee" blend during the new opening of Lavazza's flagship coffee store in Milan, Italy, September 19, 2017. REUTERS/Stefano Rellandini
Damit will der Konzern mit einem Schwergewicht wie
Starbucks konkurrieren, der ebenfalls in
Mailand sein erstes Lokal in
Italien einweihen will. In dem Lavazza-Store in
Mailand nahe der Oper La Scala wird nicht nur Kaffee, sondern auch
Gastronomie angeboten. Mit der geplanten Eröffnung der "Lavazza-Stores" will der italienische
Kaffeeröster seinen
Umsatz steigern – derzeit wird im Ausland 60 Prozent des
Umsatzes generiert.
© REUTERS/STEFANO RELLANDINI
A barman prepares Lavazza "slow coffee" blend during the new opening of Lavazza's flagship coffee store in Milan, Italy, September 19, 2017. REUTERS/Stefano Rellandini
Strategisches Ziel von
Lavazza ist es, den im Ausland generierten Umsatzanteil auf 70 Prozent zu steigern. Wichtigste Auslandsmärkte sind neben
Frankreich
Großbritannien,
Deutschland und die
USA. Die
USA sollen in den nächsten fünf Jahren zum zweitgrößten Markt nach
Italien avancieren. Der Konzern, der auf eine 120-jährige Unternehmensgeschichte zurückblickt, besitzt Produktionsanlagen in
Italien,
Indien und
Brasilien.
© REUTERS/MASSIMO PINCA
A man walks inside the Italian coffee roaster Lavazza's flagship store set to open in autumn, in downtown Milan, Italy September 15 2017. Picture taken September 15, 2017. REUTERS/Massimo Pinca
Der Kampf unter
Kaffeeröstern wird immer schärfer. Die US-Kaffeehauskette
Starbucks wagt sich in das Heimatland des Espresso und eröffnet in
Italien im kommenden Jahr gleich eine riesige Rösterei. Im zweiten Halbjahr 2018 sei die Rösterei in
Mailand auf einer Fläche von 2.400 Quadratmetern in einem früheren Palast der italienischen Post zu finden, teilte Starbucks-Chef
Howard Schultz mit. Das Unternehmen wolle mit "großem Respekt und großer Demut" zeigen, was es könne.
© REUTERS/STEFANO RELLANDINI
A barman prepares Lavazza espresso coffee during the new opening of Lavazza's flagship coffee store downtown Milan, Italy September 19, 2017. REUTERS/Stefano Rellandini
Auch der Triester
Kaffeeröster Illy hat sich in
Mailand etabliert – im Mai eröffnete das Unternehmen ein elegantes Lokal auf der Shoppingmeile Via Montenapoleone.
Kommentare