2000: Mord und Selbstmord
Der bisher tragischste Fall ereignete sich in November 2000. Ein bewaffneter Mann marschierte ungehindert ins Rektorenzimmer der Universität Wien und richtete mit einer Pistole zuerst seine Lebensgefährtin und dann sich selbst.
2007: Doktorand wurde zum Stalker
Ein junger Mann, der bereits über einen Doktortitel verfügte, wollte unbedingt einen zweiten. Weil er keinen Betreuer fand, fing er an, einen Wiener Professor zu stalken, wofür er letztlich auch verurteilt wurde.
2012: Amokdrohung an der Medizin-Uni Graz
Ein Medizinstudent aus Deutschland wurde gegenüber dem Lehrpersonal mehrmals ausfällig. Er brachte das Fass schließlich zum Überlaufen, als er meinte, er wolle sich eine Waffe besorgen und "es könne etwas passieren". Eine Abschlussfeier der Hochschule musste damals unter Polizeischutz abgehalten werden.
2019: Stalkerin fotografierte Kinder von Professorin
Eine Professorin wurde von einer Studentin bis nach Hause verfolgt. Dort soll die Frau Sturm geläutet und versucht haben in die Wohnung einzudringen. Sogar die Kinder der Professorin sollen sie angesprochen und fotografiert haben. Das ging zu weit und die Polizei wurde eingeschaltet.
2019: Mit Pistole in der Vorlesung
Ein Physikstudent kam im Oktober mit geladener Pistole in eine Vorlesung. Er gab gegenüber der alarmierten Polizei an, nach der Lehrveranstaltung noch zum Schießstand zu wollen. In der nächsten Woche erschien mit Messer in einer Vorlesung. Die Universität Wien sprach daraufhin ein Hausverbot aus. Die zuständige Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf nahm ihm zudem die Pistole ab.
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