Würziger Advent

Zimt und Weihnachten - die perfekte Kombi.
Foto: segovax_pixelio

Egal ob im Punsch in Keksen oder anderen weihnachtlichen Leckereien - diese Aromen dürfen zu Weihnachten nicht fehlen.

Das weihnachtliche Gewürz-ABC beginnt mit A wie Anis. Anis war bereits im Altertum in Verwendung. Ursprünglich war er im östlichen Mittelmeerraum beheimatet, wird heute aber weltweit in Gebieten mit gemäßigtem Klima angebaut. Bereits die alten Griechen wussten: Anis wirkt beruhigend und positiv auf den Verdauungsapparat. Zur Weihnachtszeit findet Anis in vielen Bäckereien Verwendung.

Ein schnelles Rezept zur Inspiration: Zwei Eier, 150 g Puderzucker und 150 g Mehl zusammen mit einem Teelöffel gemahlenem Zimt zu einem Teig verarbeiten und Kekse daraus backen.

Gewürznelken gelten als Klassiker unter den Weihnachtsgewürzen. Punsch, Glühwein und Lebkuchen geben sie ein herrliches Aroma.

Ingwer ist ein wahrer Allrounder in der vorweihnachtlichen Küche. Egal ob im Tee oder in kandierter Form im Gebäck - Ingwer wärmt und regt den Appetit an. Seine dezente Schärfe bringt exotische Würze in Ihre Gerichte.

Tipp: Heiße Ingwerlimonade
- Schneiden Sie etwas frischen Ingwer in dünne Scheiben und gießen Sie ihn mit heißem Wasser auf. Mit frisch gepresstem Zitronensaft und etwas Honig wird der Tee zum köstlichen Wärmespender.

Kardamom zählt zu den Ingwergewächsen. Sein würziges, süßlich-scharfes Aroma kommt vor allem in Weihnachtsgebäck zur Geltung. Ebenso: Koriander.

Muskat verleiht beispielsweise dem Egg Nogg eine weihnachtliche Note. Dafür 3 Eigelb über Wasserdampf schaumig schlagen. Nach und Nach ¼ l Whisky und 125 g Zucker einschlagen. Zum Schluss ¼ l Sahne unterheben, den Nogg in Tassen oder Gläser füllen und mit etwas Zimt und Muskat bestreuen.

Piment wurde einst von Christoph Columbus entdeckt und ist bei uns auch als Neugewürz oder Wunderpfeffer bekannt - bei weihnachtlichen Bäckereien unverzichtbar. Auch der Sternanis darf in der vorweihnachtlichen Backstube nicht fehlen.

Vanille wird als Königin der Gewürze bezeichnet und ist nach dem Safran das zweitteuerste Gewürz der Welt. Die länglichen Kapseln der Vanilleorchidee werden aufgeritzt, in ihnen befindet sich das aromatische Mark der Frucht, das Süßspeisen, Gebäck aber auch deftigen Gerichten wie Braten eine feine Würze verleiht.

Zimt ist eines der ältesten Gewürze und reich an ätherischen Ölen. In der Weihnachtszeit wird Zimt vielfältig eingesetzt. Tipp: Das Aroma von gemahlenem Zimt verfliegt schnell. Kaufen Sie lieber Zimtstangen im Ganzen, die Sie dann je nach Bedarf zermahlen (etwa im Mörser).

(KURIER.at / top) Erstellt am
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