freizeit Essen & Trinken
12/05/2011

Wie möchten Sie Ihr Ei?

Jeden zweiten Freitag im Oktober feiern wir den Tag des Eies. Das Ei ist ein unverzichtbares Ding in unserem kulinarischen Alltag. Wir reden natürlich von Eiern aus Freilandhaltung.

Das Ei hat es schwer und gleichzeitig auch leicht. Eier werden so billig produziert, dass ihr Wert von den Menschen zu gering geschätzt wird. Was es im Supermarkt um ein paar Cent zu kaufen gibt, das kann doch nicht viel wert sein. Armes Ei. Andererseits hat es das Ei gut, denn ohne Eier läuft eigentlich nichts in der Küche. Vom Gugelhupf bis zur Sauce Hollandaise und zurück. Das Ei hat sich in der Küche so eingenistet, dass es nicht mehr wegzudenken ist. Beim Ei handelt es sich um das perfekte Produkt. Es ist alles drin, was der Mensch zum Leben braucht.

Weshalb wir zum Frühstück gerne ein Ei essen, manchmal auch zwei oder drei.

Jeden Tag ein Ei ...

Ums Frühstücks-Ei ranken sich viele Geschichten. Sie handeln von unglücklichen Kaffeehausbesuchern, die ratlos vor ihren zu lange oder zu kurz gekochten Eiern im Glas sitzen, die außerdem noch kalt serviert werden. Oder von Hotelgästen, denen die zementartige Eierspeis, die sie sich am Buffet selbst servieren mussten, wie ein Stein im Magen liegt. Ein perfektes Ei zu kochen ist die einfachste Sache der Welt, trotzdem kriegt man es nur hin, wenn man das Ei mit Respekt behandelt.

... und sonntags auch mal zwei

Die häufisten Fehler beim Ei-Kochen

1. Fehler: Das Ei kommt zu kalt - aus dem Kühlschrank - ins kochende Wasser. Diese unsensible Vorgehensweise bringt die Schale zum Springen. Eiweiß und Dotter fließen ins Wasser, Wasser fließt ins Ei. Der Pfui-Effekt.

2. Fehler: Die Kochzeit richtet sich nicht nach der Größe des Eies. Ergebnis: es ist entweder hart oder rare, also fast roh.

3. Fehler: Das Ei wird nach dem Kochen nicht kalt abgeschreckt. Es gart weiter vor sich hin, bis es serviert wird. Ergebnis: hartes Frühstücksei. Frustrierter Frühstücker.