Salz & Pfeffer: Wein & Co

Foto: Werk

Die Restaurant-Kritik von Florian Holzer aus dem freizeit-KURIER. Diesmal: Wein & CO in Wien.


Die Zeiten, als man bei Wein & Co nur Wein kaufte, sind lange vorbei. Seit Jahren fährt die Kette erfolgreich auch ein Bar-Konzept, in dem aus einem großen Sortiment an glasweise ausgeschenkten Weinen gewählt (Achtung: Bei den Preis-Angaben handelt es sich nicht um Achtel, sondern Sechzehntel!) und auch Ware aus dem Regal genossen werden kann. Im neuen "Flagship-Store" in der Mariahilfer Straße ging man diesen Weg konsequent weiter, denn in der futuristisch gestalteten Bar merkt man den Wein-Shop daneben eigentlich gar nicht mehr.

Mittags tummeln sich hier Business-Luncher, abends kommt auch Szene-Volk in das gerammelt volle Lokal. Wobei die Atmosphäre wichtiger scheint als das Essen, das zwar durchaus okay ist, aber leider nicht mehr. Der Ciabatta-Octopus-Salat war nicht schlecht, hätte etwas weniger Brot und etwas mehr Tintenfisch aber auch vertragen (10,90 €). Die hausgemachten Wildentenravioli klangen leider interessanter, als sie waren (9,90 €), das gebratene Entrecôte vom Jungrind war nett, aber unspektakulär (18,50 €). Da wäre zweifellos mehr drin, für eine Bar ist das Angebot aber durchaus gut.

Wein & Co Bar,
Wien 7,
Mariahilfer Str. 36,
Tel.: 05 07 06-3022,
Mo-So 9-2,
www.weinco.at


aus: freizeit-KURIER vom 11. 12. 2010

Lesen Sie jede Woche in Salz & Pfeffer die Restaurant-Kritiken von Florian Holzer.

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