Salz & Pfeffer: "La Grappa"

Foto: KURIER/Gruber

Die Restaurant-Kritik von Florian Holzer aus dem freizeit-KURIER. Diesmal: Das "La Grappa" in Wien.

Zum La Grappa haben wir eine besondere Beziehung: Voriges Jahr wurde der schicke Italiener gemeinsam mit dem Gewinner des Preisausschreibens anlässlich unserer tausendsten Ausgabe getestet. Ein Jahr danach musste Simone Aldaro die schöne, aber eben doch recht periphere und vor allem gartenlose Location aufgeben. Und übersiedelte in die ehemalige "Wirtschaft". Aldaro baute vier Wochen auf Hochdruck um und machte aus dem Gasthaus ein Ristorante, der schicken, wenngleich etwas gefönten Art.

Gekocht werden Klassiker, die jeder kennt und liebt, allerdings mit Augenmerk auf die Präsentation.Vitello tonnato war brav, das Fleisch erschien allerdings extrem dünn (8,90 €), Carpaccio di Pesce ist immer fein, wenn es nicht vom gefrorenen Fisch geschnitten wird, aber noch mehr (9,90 €). Die hausgemachte Pasta wunderbar, mit Vongole und Miesmuscheln fast noch besser (9,10 €) als mit halbem Hummer. Den zu zerlegen schon ein bisserl mühsam ist, und wirklich saftig ist ein halber Hummer halt auch selten (12,90 €).Fegato Venziana (14 €) war das sehr wohl. Exzellent! Die Weinkarte ist nicht überbordend, hat aber tolle Sachen.

La Grappa,
Wien 18.,
Pötzleinsdorferstr. 67,
Tel.: 01/479 28 57,
Mo-So 11.30-23.30


aus: freizeit-KURIER vom 07. 08. 2010
Lesen Sie jede Woche in Salz & Pfeffer die Restaurant-Kritiken von Florian Holzer.

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(kurier / Florian Holzer) Erstellt am
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