Salz & Pfeffer: "Heuriger Göbel"

Foto: KURIER/Schraml

Die Restaurant-Kritik von Florian Holzer aus dem freizeit-KURIER. Diesmal: Der "Heuriger Göbel" in Wien.

Nach Gut Oggau der Eselböck-Tscheppes oder der Weinbeißerei im Kamptal ist man den "etwas anderen" Heurigen ja schon gewohnt. Als Hans Peter Göbel 1997 den elterlichen Betrieb in Stammersdorf übernahm, das Stüberl nach modernen Richtlinien gestaltete und mit Franz Karner auch noch einen Top-Koch engagierte, war das aber quasi revolutionär. Im Frühling zog sich Franz Karner zurück und Göbel - mittlerweile einer der herausragenden Rotweinwinzer Wiens - suchte einen neuen "etwas anderen" Heurigenkoch. Und er fand Robert Kolar, der seine Lehre immerhin bei Christian Petz im Palais Schwarzenberg abgeschlossen hatte und derzeit in der Amerikanischen Botschaft kocht. Göbel-Klassiker wie der "Weißweinteller" mit roh mariniertem Fenchelsalat und gebeiztem Lachs, Putenbrust mit Pesto und Gemüsesulz (11,50 €) oder der "Rotweinteller" mit Roastbeef, Entenbrust mit Rotwein-Radicchio und Tiroler Speck (12,80 €) blieben gleich. Auf der Tageskarte spielt Kolar dann aber seine eigenen Stücke, etwa ein Spargel-Cordon bleu (8,80 €), gebratene Garnelen mit Granatapfel oder eine leider nur mäßige Fischlasagne (8,50 €).

Heuriger Göbel,
Stammersdorfer Kellerg. 131,
Wien 21,
Tel.: 01/294 84 20,
Fr ab 16, Sa, So,
Fei ab 11,
www.weinbaugoebel.at


aus: freizeit-KURIER vom 19. 06. 2010

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(kurier / Florian Holzer) Erstellt am
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