Salz & Pfeffer: "Artner auf der Wieden"

Foto: KURIER/Schraml

Die Restaurant-Kritik von Florian Holzer aus dem freizeit-KURIER. Diesmal: Das "Restaurant Artner auf der Wieden" in Wien.


Weil sich Markus Artner ungern mit Erreichtem zufrieden gibt, gibt's alle Jahre Neues zu berichten: mal ein Umbau, mal ein Take away-Konzept, mal gleich ein neues Restaurant. Nun schwenkte er um zum aktuellen Trend: Fleisch. Und zwar nicht irgendeines, sondern Schwein und Rind von besonderen Rassen, besonders zubereitet. Dafür ließ er sich einen Hightech-Holzkohle-Ofen aus Barcelona kommen, in dem Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse und Fleisch aller Gattungen gegrillt und zugleich geräuchert werden. Pfahlmuscheln etwa, unglaublich gut (8/12 €), Ofenfenchel und Karotten, erstaunlich (je 3,80 €), der halbe kanadische Hummer auch saftig und zart, die zu intensive Gremolata Hollandaise sollte man allerdings weglassen (100g zu 8 €, das sind dann schon 40 €). Meisterhaft ist aber natürlich das Fleisch, etwa der auf der Zunge zergehende Schweinebauch mit Räucheraal-Ragout (12 €) oder die diversen Steaks von österreichischen oder amerikanischen Rindern in Portionsgrößen zwischen 170 und 700 Gramm. Fantastisch! (11 bis 48 €). Die Weine des eigenen Weinguts in Höflein bei Carnuntum passen bestens.

Artner auf der Wieden,
Wien 4, Florag. 6,
Tel.: 01/503 50 33,
Mo-Fr 12-24,
Sa, So 18-24,
www.artner.co.at


aus: freizeit-KURIER vom 11. 09. 2010

Lesen Sie jede Woche in Salz & Pfeffer die Restaurant-Kritiken von Florian Holzer.

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(kurier) Erstellt am
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