Salz & Pfeffer: 1010 Bar Café

Foto: Franz Gruber

Die Restaurant-Kritik von Florian Holzer aus dem freizeit-KURIER. Diesmal: 1010 Bar Café in Wien.

Ein Hybrid soll es sein, erklärt Christian Wukonigg - Café Engländer-Betreiber mit klassischer Oswald & Kalb-Ausbildung - sein neues, kleines Lokal im Antiquitätenviertel der Wiener City. Ein Lokal, in dem es gute Cocktails, aber auch perfekten Espresso, immer ein Glas guten Wein und eben noch ein bisschen was zum Essen gibt - keine Bar, kein Café, kein Beisl, sondern irgendwas dazwischen.
Tatsächlich ist es Wukonigg und seiner Geschäftspartnerin Daniela Knor auch wirklich gut gelungen, aus dem früheren (und nie besonders interessanten) "Eden Club" und "Bar Room" ein überaus anpassungsfähiges Tages- und Abendlokal zu machen. Nicht zuletzt, weil auch die servierten Snacks durchaus ernst zu nehmen sind, der "Caesar's Salad" mit Roastbeef war vielleicht etwas übermariniert, aber sehr gut (9,20 €), die Steinpilz-Panzerotti mit Butter und Parmesan ebenso schön wie köstlich (9,80 €), das Beef tatar mit Vogerlsalat und Tabasco im Extra-Glaserl eine Spur zu cremig (12,60 €). Auf jeden Fall eine unkomplizierte Bereicherung der leider oftmals viel zu gespreizten City-Gastronomie.

1010 Bar Café, Wien 1, Seilerg. 21,
01/513 08 49,
Mo-Sa 9-1,
www.1010.co.at


aus: freizeit-KURIER vom 5.3.2100

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(KURIER / Florian Holzer) Erstellt am
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