Genuss
26.05.2017

Warum Champagner nicht in den Kühlschrank gehört

Champagner im Kühlschrank? Lieber nicht! Warum man den edlen Schaumwein anderorts lagern sollte.

Wer Champagner dauerhaft im Kühlschrank lagert, könnte damit den Geschmack des alkoholischen Getränks ruinieren, erklärt Marie-Christine Osselin, Qualitätsmanagerin bei Moët & Chandon, ein 1743 von Claude Moët gegründeter Hersteller und Marktführer für Champagner, gegenüber der Huffington Post. Auch bei Prosecco und Sekt kann sich die gekühlte Lagerung negativ auswirken.

Osselin gibt zwar grünes Licht dafür, den Schaumwein unmittelbar oder einige Tage vor der geplanten Öffnung in den Kühlschrank zu stellen, lässt man Champagner länger dort, leidet das Aroma aber in jedem Fall.

"Wenn man eine Flasche Champagner oder Sekt binnen drei oder vier Tagen nach dem Kauf genießen möchte, ist es in Ordnung, die Flasche in den Kühlschrank zu stellen", weiß Osselin. "Aber man darf ihn nur einige Tage dort lassen, sonst verändert sich der Schampus."

Grund dafür sei, dass es im Kühlschrank sehr trocken ist. Das kann wiederum die Beschaffenheit des Korkens verändern bzw. ihn austrocknen. Das führt wiederum dazu, dass Luft an den Champagner kommt und dieser schneller oxidiert.

Stattdessen sollte man das Getränk an einem kühlen Ort unter konstanter Temperatur lagern. Direktes Licht sollte nicht an die Flasche gelangen.

Vor dem Servieren muss der Champagner theoretisch auch nicht in den Kühlschrank. Die Flasche in einem Kühleimer mit Eis zu platzieren, ist ideal.

Köstliche Alternativen zu Champagner