Genuss
19.02.2018

Geflügelkette KFC gingen Hühner aus

Wegen Lieferproblemen von DHL blieb in Großbritannien die Küche von hunderten KFC-Filialen kalt.

Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.

Grund dafür sei ein Problem mit der Lieferung von Hühnerfleisch.

KFC habe mit dem deutschen Dienstleister DHL einen neuen Lieferpartner an Land gezogen, jedoch gebe es "Startschwierigkeiten", erklärte die US-Fastfoodkette. Es sei eine Herausforderung, 900 Filialen in ganz Großbritannien mit frischem Geflügel zu beliefern, und da die Kette keine Abstriche bei der Qualität machen wolle, sei zu diesen Maßnahmen gegriffen worden. Weiters hieß es: "Jeden Tag werden mehr Lieferungen gemacht, trotzdem erwarten wir, dass die Störungen die Woche über andauern werden."

DHL erklärte, es gebe "operationelle Probleme" und er arbeite mit KFC und seinen Partnern daran, die Lage in den Griff zu bekommen.