Eingekocht

Foto: Die Marmeladen Bibel / Christian Verlag

Zeit der blauen Beeren.

ZUTATEN
für je 6-7 Gläser von 220 g Inhalt


Brombeergelee:
1,7 kg Brombeeren
200 ml Wasser
1 kg feiner Zucker
Saft einer ½ Zitrone

Beerenmarmelade:
500 g Brombeeren
500 g Heidelbeeren
800 g feiner Zucker
Saft einer ½ Zitrone

Aufwand: zwei von drei Punkten
Zubereitungszeit: Gelee 30 Min., Marmelade 30 Min. plus eine Nacht,
Preis: einer von drei Punkten


Für die Marmelade kombiniere ich die aromatischen Waldheidelbeeren mit den fleischigen Gartenbrombeeren. Wenn ein paar unreife, rote Früchte reinrutschen, macht das nichts, sie sorgen für Säure und fördern das Gelieren.

Für das Gelee die Beeren verlesen und kurz kalt abspülen, ohne sie ins Wasser zu legen. Mit dem anhaftenden Wasser in einen großen Topf geben und aufkochen. Zugedeckt bei kleiner Hitze 10 Minuten köcheln lassen, bis sie aufplatzen. Dann in ein feines Sieb gießen und den Saft auffangen.

Die Beeren mit der Rückseite des Schöpfers leicht auspressen. Brombeersaft (1 Liter), Zucker und Zitronensaft unter leichtem Rühren aufkochen. 10 Minuten bei starker Hitze kochen, dabei ab und zu umrühren. Sorgfältig abschäumen. Für die Gelierprobe einige Tropfen Gelee auf einen gekühlten Teller träufeln. Gelieren sie leicht, ist das Gelee fertig. Topf vom Herd nehmen, Gelee sofort in saubere Gläser füllen, verschließen.

Für die Marmelade die Beeren ebenso spülen, dann mit Zucker und Zitronensaft in einem großen Topf unter vorsichtigem Rühren bis zum ersten Aufwallen erhitzen. In eine Schüssel gießen, mit Backpapier abdecken, über Nacht kühl stellen. Am nächsten Tag wieder in den Topf geben, aufkochen. 5-10 Minuten bei starker Hitze sprudelnd kochen. Stetig sanft rühren. Abschäumen. Gelierprobe machen (wie oben beschrieben), vom Herd nehmen, in saubere Gläser füllen, verschließen.

Aus dem Buch "Die Marmeladen Bibel", erschienen im Christian Verlag, Euro 41,10

Marmelade-Rezepte finden Sie unter: www.wiener-zucker.at

Heidi Stobls Rezeptempfehlung der letzten Woche finden Sie unter nachstehendem Link.

(kurier / Heidi Strobl) Erstellt am
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