Genuss 05.12.2011

Die Marinade macht's

Richtig mariniert ist halb gewonnen! Und: Gut Ding braucht Weile - Aromenspender, die für Abwechslung und Vielfalt am Grill sorgen.

Man kennt das - ein Stück Fleisch, ein Grill und kein Geschmack. Wie Sie Ihren Gustostückerln vom Rost die richtige Würze verleihen lesen Sie hier. Lassen Sie sich von den Rezeptideen inspirieren und marinieren Sie ganz nach Ihrem Geschmack.

Marinieren - Was heißt das?


Unter "Marinieren" versteht man eine Art der Konservierung. Durch das Einlegen des Fleisches bzw. anderer Lebensmittel in eine Mischung aus sauren (Essig, Zitronensaft etc.) oder zuckerhaltigen Flüssigkeiten (Honig, Ahornsirup etc.) und verschiedenen Kräutern, Gewürzen, Ölen und anderen Aromastoffen über mehrere Stunden und sogar Tage wird die Haltbarkeit verlängert.

Durch das Marinieren bekommen die jeweiligen Lebensmittel aber auch ein besonderes Aroma. So kann man beispielsweise Fleisch nach persönlichem Belieben geschmacklich verfeinern. Außerdem bewirkt die Marinade, dass das Fleisch zarter wird. Ein weiterer Vorteil: Viele Zutaten wie Kräuter, Knoblauch, Zwiebel etc. wirken hemmend auf krebserregende Stoffe.

Tipps zum richtigen Marinieren

- Fleisch vor dem Marinieren gründlich säubern und trocken tupfen

- Die gewünschten Zutaten zur Marinade verrühren und das Fleisch einlegen

- Das gesamte Grillgut sollte von Marinade bedeckt sein

- Sollten Sie beispielweise Geflügel mit Haut marinieren, ritzen Sie diese ein, so kann das Fleisch die Aromen besser aufnehmen.

- Vor dem Grillen Marinade unbedingt abtropfen lassen bzw. abtupfen, damit sie nicht in die Glut tropft

- Fleisch während des Marinierens im Kühlschrank aufbewahren

- Mit der überschüssigen Marinade können Sie das Grillgut während des Grillens bepinseln

- Marinier-Dauer auf die Größe und Beschaffenheit des Fleisches abstimmen, sowie auf die gewünschte Geschmacksintensität

Wahl der Zutaten
Generell können Sie Ihrer Phantasie bei der Wahl der Zutaten freien Lauf lassen. Es können folgende Marinaden-Typen unterschieden werden:

- Öl-Marinaden: Kombination aus Pflanzenöl und verschiedenen Kräutern;
- Saure Marinaden: Wenig Öl und Essige oder Weißwein; machen das Fleisch besonders zart;
- Gewürz- und Kräuterpasten: Wenig Öl und viele Kräuter, ähnlich einem Pesto; haftet besser am Fleisch
- Trockenmarinaden: Zerstoßene oder gemahlene Kräuter und Gewürze werden ohne Flüssigkeit vermischt und verbinden sich mit dem Fleischsaft u einer Beize.

Rezepttipps

Für alle gilt: Alle Zutaten zu einer Marinade vermengen und zu marinierendes Lebensmittel darin einlegen.

Erstellt am 05.12.2011