Genuss
05.12.2011

Die Barrique-Barone aus Illmitz

Die Familie Salzl wird in der heimischen Weinszene ein immer bedeutenderer Faktor und wurde bei der AWC zum zweitbesten Weingut gekürt.

Langweilig ist den Herren der Weinbaufamilie Salzl aus Illmitz im Moment eher weniger. Die Nachfrage nach ihren Weinen ist im Moment gewaltig und sie kommen beim Packerl-machen ganz schön ins Schwitzen. Mit ein Grund dafür ist ihr Erfolg bei der heurigen AWC-Vienna, der mittlerweile größten Weinbewertung der Welt. In der wichtigsten Wertung zur "Winery of the Year" rückten sie dem Dominator Erich Scheiblhofer schon sehr nahe und belegten den zweiten Platz. Für diese Kategorie werden die zehn best-bewerteten Weine zusammengerechnet und verglichen. Mit dem Merlot 2007 gelang Christoph Salzl zudem der Sortensieg.

Gigantischer Weinkeller

Den heurigen Jahrgang, der wieder sehr vielversprechend geraten ist, verarbeiten die Salzls schon in ihrem neuen Weinkeller vor den Toren von Illmitz - in einem der größten Weingüter des Landes. Weinfreunde sind schon gespannt, was den Burgenländern mit den neuen technischen Möglichkeiten gelingen wird. Auf rund 3.000 m² Nutzfläche ist genug Platz für viele weitere erfolgreiche Jahrgänge. Der Familienbetrieb verarbeitet mittlerweile Trauben von 65 Hektar, rund ein Drittel davon wird selbst bewirtschaftet. Ein Drittel des Wein-Volumens wird exportiert, sogar bis nach China.

Viel Holz in der Hütte

Generell gelten die Salzls als Meister des Barrique-Einsatzes. Der Holzeinfluss bei der 2007er-Serie ist noch ziemlich massiv, Weinfreunde wären gut beraten sich zwar jetzt schon die besten Weine zu sichern, aber erst in den nächsten Jahren zu trinken. Neben dem Merlot sind der reinsortige Cabernet Sauvignon sowie die Cuvée Pannoterra sehr zu empfehlen.

Rotweinpaket um 49,90

Auch KURIER.at hat in seinem aktuellen Rotweinpaket einen Wein von den Salzls im Angebot, nämlich die Die Classic Cuvée 2007. Der Wein ist zum Teil in Stahltanks und zum Teil in gebrauchten Barriques ausgebaut und für die Winzer das Bindeglied zwischen Klassik- und Barrique-Weinen, was ihnen zufolge eine sehr große Kundenschicht anspricht. Der Wein von der Riede Römerstein zeigt in der Nase reife Zwetschkenfrucht, Dörrobst, schwarze Johannisbeeren und zarte Röstaromen. Am Gaumen ungemein vollmundig, runde Tanninstruktur und dennoch fruchtbetont. Weitere Infos siehe Link: