Mehrere Kaktusfeigen-Männchen bilden einen Paarungsknoten, während andere um sie herumschweben.
Wählen Sie KURIER als bevorzugte Google-Quelle

Wildlife Photographer of the Year: So ausgezeichnet sieht Natur aus

Auch heuer wählte das Natural History Museum in London die besten Fotos aus knapp 40.000 Einreichungen. Eine Galerie aus zehn Siegern.

Alljährlich werden die Wunder der Natur in unzähligen Momentaufnahmen festgehalten. Die schönsten kommen auch heuer wieder im Fotowettbewerb „Wildlife Photographer of the Year“ zu Ehren. Eine Expertenjury am Natural History Museum in London hat aktuell aus 38.575 Einreichungen ihre Wahl getroffen.

Der „Grand Titel“ 2022 geht an die US-Amerikanerin Karine Aigner. Sie fing mit ihrer Kamera Bienen ein, die um das einzige Weibchen in der Runde weiwetteifern. In der 85-jährigen Geschichte des Bewerbs konnte sich erst zum fünften Mal eine Frau durchsetzen. Neben dem summenden Hauptgewinn wurden in weiteren 19 Kategorien Preise vergeben; es beteiligten sich Profis und Amateure aus 93 Ländern. Details gibt es unter www.nhm.ac.uk/wpy

Mit ihren Pflanzenporträts, Unterwasserwelten, Tierfotografien oder Luftaufnahmen liefern die Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die Bandbreite der gegenwärtigen Tier- und Landschaftsfotografie. Hier eine Auswahl:

Nachwuchstalent in der Kategorie „15 bis 17 Jahre“ ist Katanyou Wuttichaitanakorn. Das Fotos zeigt einen Brydewal - und sein Oberkiefer mit bis zu 370 gräulichen Barten.

Ein Wal mit geöffnetem Maul und Barten, in dem sich kleine Fische befinden.
©Wildlife Photographer of the Year/Katanyou Wuttichaitanakorn

In der Kategorie „Pflanzen und Pilze“ schoss Agorastos Papatsanis das Siegerfoto. Die Morcheln wachsen im höchsten Gebirge Griechenlands.

Drei Morcheln wachsen im Wald vor einem kleinen Wasserfall.
©Wildlife Photographer of the Year/Agorastos Papatsanis
In der Kategorie „Verhalten: Säugetiere“ standen in Nepal ein perfekt getarnter Schneeleopard und Sibirische Steinböcke Model für Anand Nambiar.
Ein Schneeleopard jagt eine Gruppe von Steinböcken in einer verschneiten Berglandschaft.
©Wildlife Photographer of the Year/Anand Nambiar
In der Kategorie „Fotojournalismus“ berührte Brent Stirton mit einem Berggorilla, der 13 Jahre nach der Rettung vor Wilderern in den Armes seines Pflegers stirbt.
Ein Mann mit Mundschutz sitzt mit einem jungen Gorilla im Arm an einer Wand.
©Wildlife Photographer of the Year/Brent Stirton
In der Kategorie „Tiere und ihre Umwelt“ steht eine verschwindende Art vor einer verschwindenden Landschaft vor Daniel Mideros Kamera.
Ein Andenbär steht auf einem Hügel mit Blick auf eine weite Landschaft.
©Wildlife Photographer of the Year/Daniel Mideros
In der Kategorie „Wetlands - The Bigger Picture“ zeigt Daniel Núñez, wie schön Umweltverschmutzung ausschauen kann:
Im Amatitlán-See in Guatemala landen jährlich 75.000 Tonnen Abfall und verursachen massives Algenwachstum.
Luftaufnahme einer Wohngegend am Ufer eines stark von Algen bewachsenen Sees.
©Wildlife Photographer of the Year/Daniel Nunez
In der Kategorie „Urbanes Wildleben“ erwischte Dmitry Kokh Eisbären, die in einer verlassenen Unterkunft Zuflucht vor einem Sturm gefunden haben.
Zwei Eisbären in und an einem verlassenen, baufälligen Haus.
©Wildlife Photographer of the Year/Dmitry Kokh
In der Kategorie „Natürliche Artisten“ ließ Junji Takasago in Bolivien Flamingos antanzen; Spiegelbild inklusive.
Eine Gruppe Flamingos steht im flachen Wasser unter einem bewölkten Himmel.
©Wildlife Photographer of the Year/Junji Takasago
In der Kategorie „Verhalten: Amphibien und Reptilien“ gibt es neben Fernando Constantino nur einen Gewinner: die Yucatán Nachtnatter.
Eine Schlange verschlingt eine Fledermaus vor einem felsigen Hintergrund.
©Wildlife Photographer of the Year/Fernando Constantino Martinez Belmar

Über Tanja Fojtik

Kommentare