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freizeit
02/23/2019

Lou Doillon: Party-Girl, Promitochter - und gnadenlos gute Musikerin

Star der Woche: Lou Doillon hat alles, was es braucht. Und eine supergute neue CD: Soliloquy.

von Andreas Bovelino

Zwischen London, Paris und New York ist sie seit zehn Jahren der Inbegriff von hip und chic und lässig, arty, edgy und weißderteufel was noch alles. Kein Wunder,  ihr Vater ist der legendäre französische Regisseur Jacques Doillon, ihre Mama die grandiose Sängerin/ Schauspielerin/Stilikone Jane Birkin.

Bei Mick Jagger und David Bowie saß sie als Baby am Schoß, mit fünf Jahren drehte sie für Agnes Varda ihren ersten Film. Und natürlich war sie auch mal Super-Model. Am klassesten ist es aber, wenn LOU DOILLON Musik macht.  „Soliloquy“ heißt ihr aktuelles, Album – und es ist noch besser als die beiden platinveredelten Vorgänger.

Wer von der Pariserin allerdings süß gehauchte French-Kisses in Chanson-Form erwartet, wird von ihr – wieder einmal – enttäuscht werden. Ihre Stimme liegt irgendwo zwischen Chrissie Hynde und Scarlett Johansson nach einer harten Nacht.  Der Sound ist roh, produziert von Doillon gemeinsam mit einigen der spannendsten Musikermacher Frankreichs, unter anderem Dan Levy (The Do).

Zeitgemäßer Bluesrock, wummernde Electronics, kühler Trip-Hop und Großstadt-Pop. Genial: das Duett mit Cat Power („It’s You“) zur akustischen Gitarre! Aber auch solo überzeugt sie mit Tracks wie „Devil Or Angel“, „Too Much“, „Brother“ oder dem mit charmanten Out-Of-Tune-Keyboards unterlegten „All These Nights“ auf ganzer Linie.

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