Das Hochplateau auf 1600 m

© Dominik Schreiber

freizeit Reise
01/01/2021

Geheimtipp: Die schönste Ein-Tages-Wanderung der Welt

Tongariro-Crossing in Neuseeland: Vorbei an wilden Vulkanen, rauchenden Seen und rollenden Flüssen.

von Dominik Schreiber

Auf dem Parkplatz neben der Magatepopo-Hütte sollte man schon wenige Minuten vor Sonnenaufgang sein, um der erste zu sein, um an den Kletterwänden des Pukikaikiore entlang eines kühlen Bachs zu gehen. Danach wartet die erste Bergwertung, die Teufelsstiegen klingen aber viel martialischer als der Aufstieg ist.

Nach und nach werden die Vulkane und der Sattel auf 1600 m sichtbar. Dem Betrachter eröffnet sich dann eine gelb gefärbte Mondlandschaft. Über das letzte steile Stück geht es über den Südkrater zum roten Krater, der verschiedenste Schattierungen da Farben gelb und rot bietet.

Die erste große Rast erfolgt dann meistens nicht auf dem windigen Gipfel, sondern etwas dahinter bei den drei Emerald-Seen. Diese habe nicht nur unterschiedliche Farben im blau-türkisen Bereich, hier ist auch schwefelhaltiger Qualm zu bewundern.
 

Auch weiterhin ändert sich die Landschaft rund alle zwei bis drei Kilometer komplett. Doch wenn man erstmals den Parkplatz erblickt, ist es noch ein langer Weg von rund zwei Stunden, bis die von vielen als schönste Ein-Tages-Wanderung der Welt bezeichnete Strecke absolviert ist.

Auf knapp 20 Kilometern sind knappe 800 Höhenmeter zu überwinden. Der Rekord für die Überquerung liegt bei etwas über 1 Stunde, Normalsterbliche benötigen etwa fünf bis sieben Stunden. Es gibt keine Verpflegung, Essen und Trinken müssen mitgenommen werden.

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