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freizeit Reise
04/09/2020

Die schönsten Foto-Souvenirs der KURIER-Leser

Wir baten unsere Leserinnen und Leser um ihre intensivsten Reise-Erinnerungen in Fotoform. Sie haben nicht nur wunderbare Bilder, sondern auch unglaublich schöne Geschichten zu erzählen. Danke!

von Axel Halbhuber

Am Ende eines Tages in Kenia

Liebes Kurierteam, wenn man  wie ich so gerne andere Kulturen, andere Landschaften bereist, kann man jetzt in der „Bleib daheim Zeit“ davon zehren. Mein Foto (siehe Titelbild oben) wurde Ende des Jahres 2019 in der Masai Mara aufgenommen, zum Sonnenuntergang im Mara Triangel herrschte fast unheimliche Stille. Liebe Grüße und bleibt gesund! Ingrid Riedler aus Hartkirchen

Momente, die ich beim Durchsehen der Fotos wieder erlebe

Ich denke gerne an letzte Ostern zurück, Reiturlaub – Dressurwoche – auf Mallorca. Das erste Mal auf der balearischen Insel und sofort in sie verliebt. Vor dem Reiten zwei Tage Kultur in den Bergen, UNESCO Weltkulturerbe Valdemossa, viele alte Dörfer und Frühlings-Radfahrer, das Meer von oben gesehen. Mit spanischen Pferden eine Woche lang getanzt und spannende, lustige und der Seele guttuende Momente am Gestüt erlebt, mit der Freundin und ihrer Tochter, mit jungen, schüchternen Stuten und temperamentvollen, weißen Hengsten. Ein Traum war wahr geworden. Silvia Faltinger

Die Magie des richtigen Moments – in den Anden

Das Alpaca drehte ständig den Kopf weg, das Mädchen hatte den großen Hut als Sonnenschutz tief ins Gesicht gezogen und blickte scheu zu Boden. Aber für EINEN kurzen Moment hat alles gepasst und mir mein absolutes Lieblingsfoto beschert! :-). Irene Kerninon aus Wien 16 

Mitternachtssonne auf den Lofoten

von unserer Traum-Hurtigroutenreise im vorigen Juli! Herzliche Grüße, Irene Oswald

Schnee und Ruhe auf 2.000 Meter Seehöhe

Winter 2018 auf der Karneralm, Lungau. Friedlich Völkl

Eine Zuversicht nach tief traurigen Zeiten

Gerade in diesen Tagen, wo alles scheinbar aus den Fugen zu geraten scheint und „Menschen über 70 mit Vorerkrankungen“ – wie auch ich – am besten nur noch in ihrer selbst gewählten „Isolationshaft“ weiter ausharren müssen/sollen/können, ist das Erinnern an viele schöne Urlaube wie ein „Auftanken“ – ein positives Gefühl für die „Zeit danach“.
Nach dem Ableben meiner geliebten Gattin Monika war mein Wille zum Weiterleben eher gering ausgebildet.
Es holperte alles irgendwie dahin ... und in dieser tiefen Trauerzeit habe ich eine Reise gewonnen! Nicht irgendeine Reise, sondern eine 18-tägige Rundreise nach China! Unglaublich! Diese Reise hat die Trauer um die geliebte Gattin nicht gemildert, aber mich und meinen Lebenswillen total gepuscht.
Waren wir früher immer in Gegenden wie Griechenland, Zypern und ähnlichen Gefilden am Meer – nun dieses exotische Reiseziel, das mir sonst nie in den Sinn gekommen wäre. Langer Rede, kurzer Sinn: Wahn- sinn! Was total anderes! Vieeeele fremde, aber freundliche und neugierige  Menschen, die scheinbar alle Österreich („Audili“) und Vienna („Music! Music!“) zu kennen scheinen. Dann: Peking (verbotene Stadt), Schanghai, die riesige Millionenstadt, Xian mit der legendären tönernen Armee, auf der „großen Mauer“ spazieren gehen, und und und ... Ich habe auf dieser Reise Lebensmut, Zuversicht und eine riesige Portion an Offenheit und Neugierde für andere Menschen und Reiseziele gewonnen. Diese Reise war ein einschnei- dendes Schlüsselerlebnis für mein Leben – und der Gedanke daran erfüllt mich nach wie vor mit Freude und Zuversicht! Diese Zuversicht kann ich in der derzeitigen Corona-Angst-Situation  gut brauchen ... und möchte sie gerne hiermit an alle anderen Menschen weitergeben! Mit besten Grüßen, Claudio Pallaoro aus Wien 21

So viele Bilder im Kopf ... schwierige Entscheidung

Es fällt mir die Wahl schwer ... aber das sind meine liebsten Souvenirs: In der Natur – ob im Gebirge, im Wald oder im Garten – fühle ich mich wohl. Städtereisen, Kulturtrips  sind meine große Leidenschaft. Und Wasser ist mein Element! Hoffentlich bleiben diese Bilder nicht nur Erinnerung! Renate Kern

Kein Ton in absoluter Freiheit

Ich durfte mein ganz besonderes Reiseerlebnis 2007 in Australien, genauer Westaustralien erleben. Wir fuhren mit einem Mietgelände- wagen, der mit einem Boden- und einem Dachzelt ausgestattet war, zirka 8.500 Kilometer in knapp sechs Wochen durch das Land. Ausgangs- und Endpunkt war jeweils die Stadt Perth. Nach ein paar Besichtigungstagen in der City fuhren wir entlang der Küste zuerst Richtung Norden und durch das Landesinnere wieder zurück. Wir übernachteten meistens auf offiziellen Campingplätzen oder hin und wieder auch „wild“, dann aber im Dachzelt. Wir trafen oft tagelang keinen Menschen, dafür aber umso mehr Tiere: Kängurus, Koalas, Emus, eine Unzahl an Kakadus und Wellensittichen (die auch nicht zu überhören waren), Tannenzapfenechsen, Schlangen und ganz viel Landschaft. Durch die rote Farbe der Erde (weil sie Eisen enthält) und die unendliche Weite wirkt dieser Kontinent so speziell und außergewöhnlich. Ich weiß heute noch, dass ich damals wirklich dieses Gefühl der Freiheit spürte. Auch werde ich nie diese absolute Stille mitten im Outback vergessen: Es gab kein Geräusch, weder ein von Menschen erzeugter, noch von Tieren, noch ein künstlicher Ton war zu hören. Nichts. Wir besuchten auch einen Strand, der aus meterhohen Muscheln besteht (Shell Beach), sahen riesige Buckelwale nur zirka hundert Meter vom Strand entfernt in einer Bucht schwimmen, gemeinsam mit fünfzig Delfinen, wir erlebten die schönsten Sonnenauf- und untergänge an menschenleeren Stränden ... ein Abenteuerurlaub der außerge- wöhnlichsten und erlebnis- reichsten Art, den ich für immer in meinem Herzen behalten werde.
Ich wünsche uns allen ein baldiges Ende der Coronaviruszeit und bis dahin ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen!  
Wir schaffen das – gemeinsam! Sabine Mayer

Kraftort Traunsee

In dieser besonderen Zeit sind Glücksmomente besonders wichtig. Diesen hatte ich vor Kurzem an meinem Zweitwohnsitz am Traunsee. Der Traunstein, der See und die Sonne, sie geben Kraft und Hoffnung. Einfach sooo schön. Der Hase durfte auch mit, hier ist kein Ein-Meter-Abstand notwendig. Es wäre schön, wenn dieses Foto auch bei vielen Leserinnen und Lesern ein Glücksgefühl auslösen könnte. Die besten Grüße und gesund bleiben! Gabriele Samek 

Früchte des Reisens

Unmittelbar vor unserer Heimkehr nach Wien und in die Quarantäne haben wir noch Zitronenbäume auf Zypern erlebt. Diese sonnigen Eindrücke haben wir in unseren Herzen mitgenommen.
Brigitte Credner-Forstinger

„Betreff: Amsterdam“

von Absender „renate.umundum“

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