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freizeit
11/28/2013

Multimedia: Star der Woche

von Andreas Bovelino

Zoë Kravitz ist 25, jobbte als Model, gefiel als Schauspielerin in einigen Indie-Filmen und ist gerade dabei, auch in den großen Popcorn-Produktionen Fuß zu fassen: X-Men (2011), After Earth (2013, als Tochter von Will Smith) und Mad Max (2013, mit Charlize Theron). Mit ihrer Alternative-Rock-Band „Elevator Fight“ spielte sie zwar Konzerte mit den Black Keys und TV On The Radio, betonte aber immer: „Musik ist nur ein Hobby.“ Traurig für Papa Lenny Kravitz – aber Zoë schien künstlerisch doch eher nach ihrer Mutter zu schlagen: Lisa Bonet (Angel Heart). Mit Lolawolf hat sie jetzt allerdings ein Projekt begonnen, mit dem sie sich einer echten Musikerkarriere kaum mehr entziehen können wird. Perfekter Pop, sexy, ein bisschen provokant – so klingt jedenfalls der erste Release „Drive“. Den Papa wird’s freuen – und der versucht sich ja gerade auch als Schauspieler in der Fortsetzung der „Tribute von Panem“. Doppelt gemoppelt als Familienmotto quasi.

Game

Nein, ich hab keine Xbox One. ABER: Ich hab einen glücklichen Kollegen, der eine hat. Also: Ryse – Son of Rome. Lasst euch von den üblichen Bashern nichts einreden, das Game ist top. Das antike Rom ist atemberaubend ins Bild gesetzt, die Story ist großes Hollywood-Abenteuer – junger Mann rächt sich an den Mördern seiner Familie. Persönlich bräuchte ich dabei nicht ganz so viel Gemetzel, aber das gleiche Problem hatte ich schon bei „Bioshock“. Trotzdem, Gesamtnote: super.

Die CDs

Bovelinos Playlist

LOLAWOLF: Drive – Superlässiger Indie-Pop von Zoë Kravitz.

PRINCE: Da Bourgeoisie – Der große alte Meister hat’s wieder einmal geschafft. Der klasseste Gitarren-Funk der Saison.

SISTER SLEDGE: Lost In Music – Ist zwar schon ein paar Saisonen her, aber Nile Rogers und die Schwestern wussten, wie man den Tanzboden rockt.

MUSE: Supermassive Black Hole – Das ging doch mal ganz gut, Jungs!

FRANCIS INTERNATIONAL AIRPORT: Pitch Paired – Die Jungs haben sich zu einer meiner absoluten elektronischen Lieblingsbands gemausert.

GRIZZLY BEAR: Listen And Wait – Der Cousin der göttlichen China Forbes mit der schönsten 3/4-Ballade des Winters.

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