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freizeit Mode & Beauty
12/11/2020

Experte zu Leni Klum: Was es braucht, um erfolgreich wie Mama Heidi zu werden

Heidi Klums Tochter hat mit einem "Vogue"-Cover den ersten Schritt ins Model-Business getan.

von Maria Zelenko

Sechszehn Jahre lang hatte Heidi Klum ihre Tochter Leni vor der Öffentlichkeit geschützt, indem diese (ebenso wie ihre Geschwister) auf sämtlichen Paparazzi-Fotos nur verpixelt gezeigt werden durfte. Ihr Gesicht kannten somit bislang nur die wenigsten. Donnerstagabend dann der große Knall: Die deutsche Vogue veröffentlichte auf Instagram die Titelseite der Jänner-Ausgabe. Mit Heidi und Leni Klum als Cover-Stars.

Schon seit Längerem wurde in der Branche gemunkelt, dass Leni Klum bald in die Fußstapfen ihrer Mutter treten könnte. „Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich es selbst als Model versuchen würde“, sagte die Älteste der Klum-Kinder im Interview mit dem bekannten Modemagazin.

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Mehr Druck?

Das erste Job-Angebot bekam sie bereits mit 12 Jahren. Damals hatte Heidi noch abgelehnt: „Sechzehn ist ein gutes Alter. (...) Und mit einem Vogue-Cover beginnen zu dürfen, ist ein wahnsinniges Privileg.“

Es ist vor allem auch ein cleverer Schachzug. „Dass sie gemeinsam mit ihrer Mutter auf der Titelseite gezeigt wird, ist Teil einer guten Strategie“, sagt Kosmas Pavlos, Agent bei der Agentur Wiener Models, im KURIER-Gespräch. Es sei für sie ein guter Zeitpunkt, den Schritt in die Modewelt zu wagen.

Leni Klum ist nicht der einzige Sprössling eines Topmodels, der Mamas Job auch zu seinem macht. Kate Moss’ Tochter Lila Grace modelt ebenfalls, selbiges gilt für Gigi und Bella Hadid, die Töchter von Yolanda Hadid. Cindy Crawfords Nesthäkchen Kaia Gerber zählt mittlerweile ebenfalls zu den bestverdienenden Models der Welt.

Ist der Erfolgsdruck für die Kinder solcher Laufsteg-Stars größer als für „normale“ Models? „Ich denke nicht, denn sie wachsen ja inmitten dieser Branche auf. Was auf andere Druck ausüben würde, ist für sie ganz normal. Sie sind schließlich die Kinder von Berühmtheiten“, sagt Pavlos.

Auf den Vorschuss-Lorbeeren, wie eben einem Vogue-Cover, dürfen sie sich laut dem Experten nicht ausruhen: „Natürlich haben sie einen Vorteil, aber am Ende des Tages müssen sie ebenso hart arbeiten wie Models ohne berühmte Eltern. Ich kenne die Agenten von Kaia Gerber und weiß, dass sie unglaublich professionell ist.“

Ob mit oder ohne Model-Eltern: „Wenn du gut bist, wirst du eine lange Karriere haben“, sagt Kosmas Pavlos. „Gehst du in diese Branche, nur um Spaß zu haben, wird sie dich innerhalb kurzer Zeit wieder ausspucken.“

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