© Wellendorff

freizeit Mode & Beauty
07/18/2020

Brillante Danksagung: Der erste drehbare Solitärring ist ein Kunstwerk

Die Schmuckmanufaktur Wellendorff hat einen drehbaren Solitärring entwickelt. Ein Meilenstein der Juwelierskunst.

von Cordula Puchwein

Das geht bestimmt nicht. Funktioniert niemals. Absolut unmöglich! Angesichts einer recht gewagten Vision, deren Verwirklichung man sich bei Wellendorff in den letzten 16 Jahren gewidmet hat, waren solche Zwischenrufe nicht ganz unverständlich. Die Idee des Schmuckherstellers aus dem deutschen Pforzheim: die Kreation eines Solitärrings, der – typisch für alle Wellendorff-Ringe  – in sich drehbar ist, ohne aber, dass sich der Diamantsolitär dabei mitdreht. Salopp gesagt: Hier ging es um eine Kombination aus etwas, das sich nicht drehen soll – in dem Fall ein lupenreiner Brillant –, mit etwas Drehbarem – dem Wellendorff-Ring.

Der Solitär des „DANKE FÜR“-Ringes wird von einer schlanken Kaltemaillelinie umrahmt, der lupenreine Brillant erscheint so noch größer

Der Ansprüche damit nicht genug. „Uns war auch wichtig, dass der Ring tragbar ist, sich optisch wie praktisch gut in den Alltag einfügt. Kein Cocktailring also, den man nur ab und zu für einen besonderen Anlass aus dem Tresor nimmt“, sagt Claudia Wellendorff. Ebenso wesentlich: Der Ring muss, sollten sich die Finger im Laufe des Lebens verändern,  jederzeit in der Größe veränderbar sein. „All das verknüpft mit der charmanten Gegensätzlichkeit aus drehbar und nicht-drehbar“, ergänzt Claudia Wellendorff. Gemeinsam mit ihrem Mann, Schwager und Schwiegereltern managt sie – in vierter Generation – das 127 Jahre alte Familienunternehmen. Und einem Chefdesigner, der durch derart Anspruchsvolles, wie es ihm für den angestrebten „Danke für“-Solitärring vorgelegt wurde, auch nicht aus der Fassung zu bringen war. In der Umsetzung von schmucken Visionen hat Wellendorff  ja reichlich Übung.  Die seidenweiche Gold-Kordel aus 18 Karat Gold, die als das weichstes Collier der Welt gilt, ist heute ebenso eine Ikone der Juwelierskunst, wie die drehbaren Wünsch-Dir-Was-Ringe aus 18 Karat Gold. Deren samtweiche Drehbarkeit, kombiniert mit speziellen Brillantfassungen und farbschönen Kaltemaillen ist weltweit unerreicht. Mit dem ersten drehbaren Solitärring, der dieser Tage vorgestellt wurde, setzen die Pforzheimer jetzt noch eines drauf.

Ein Wunder der TechnikDahinter steckt ein völlig neues System der Ringkonstruktion, „das  ähnlich einem Tunnelsystem funktioniert und in dem alle vier Einzelringe, aus dem ein Wellendorff-Ring mindestens besteht, sprich die zwei Kordelringe, der drehbare Ringteil und der Innenring, perfekt ineinandergreifen“. Der Clou dabei: Die Fassung des Solitärs und der Mantelringe sind dabei so nah wie möglich beieinander positioniert und lassen sich dennoch reibungslos drehen. Die Präzision, mit der die einzelnen Teile aufeinander abgestimmt sind, liegt dabei im hundertstel Millimeterbereich.

Claudia Wellendorff:  „Das kommt schon einer kleinen technischen Revolution gleich. Der Drehmechanismus ist eine patentierte handwerkliche Meisterleistung aus 18 Karat Gold und basiert auf der Expertise aller unserer Mitarbeiter, wie den Ingenieuren, den Werkzeugmachern, den Steinfassern, Designern und etlichen mehr.“

Die Meisterschaft des neuen „Danke für“-Solitärringes liegt wohl auch darin, dass hier Technik und Ästhetik in noch nie da gewesener Weise in Einklang gebracht wurden. Letzteres, nämlich die Ästhetik, offenbart sich  in drei flotten Ringdesigns: leuchtendes Rot zu 18 Karat Gelbgold und strahlend weißen Brillanten sowie in zwei weiteren Farbkombinationen – schimmerndes Kristallschwarz oder ein Verlauf von Aquamarin bis Blaugrün zu 18 Karat Weißgold. Eine extra reizvolle Raffinesse dabei: Durch das Drehen des Innenrings ergeben sich immer wieder neue, sehr effektvolle  Lichtspiele. Wellendorff: „Je nachdem, was unter dem Brillantsolitär durchläuft, also ob Diamanten oder Kaltemaille, das Feuer des Steines wird dadurch noch zusätzlich befeuert.“

https://www.wellendorff.com

 

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