© APA - Austria Presse Agentur

freizeit Fragen der Freizeit
07/28/2020

Fragen der Freizeit: Warum weiß die Zapfpistole, wann der Tank voll ist?

Auch an der Tankstelle gilt: Wie gut, dass es eine Automatik gibt.

von Bernhard Praschl

Autofahren, eh klar, das kann doch jeder. Mit ein paar Monaten (oder Jahren) Praxis auf dem Tacho ist diese Fertigkeit auch kein großes Rätsel. Hier ist das Lenkrad, unten die Pedale, Motor anlassen, den Kontrollblick in den Rückspiegel nicht vergessen – und los geht’s!

Naja, ganz sooo einfach ist es doch nicht. Daher gibt es auch Fahrschulen, deren Lehrer einem, solange es noch keine selbstfahrenden Autos gibt,  beibringen, wie man sich mit vier Rädern auf der Straße bewegt. Und das funktioniert! Beobachtet man nur eine Stunde lang den Verkehr am Wiener Gürtel, ist es ja tatsächlich fast ein Wunder, dass es nicht öfter kracht.

Venturi trifft Bernoulli

Ein ebensolches Mysterium bleibt für viele, die ihre   Lizenz zum Fahren schon seit Jahren mit sich herumtragen, jener Vorgang, ohne den sich ein Auto erst gar nicht in Bewegung setzt: das Tanken. Was sorgt hier dafür, dass nichts passiert? Anders gefragt: Warum weiß der Zapfrüssel, dass jetzt genug Benzin im Tank  ist? Jede Wette, dass die Antwort nicht wie aus der Pistole geschossen kommt.
Für die Technikfreaks: Es ist die Kombination von Venturi-Effekt mit dem Bernoulli-Effekt, die den Unterdruck während des Tankvorgangs per Detektor misst und dank einer Fühlerleitung im Tankrüssel zum Abschalten der Treibstoffzufuhr führt. Für alle anderen: Die Zapfventilautomatik (ZVA) sorgt dafür, dass der Tank nicht überläuft.

Mit einem Wort: Ein Segen der Technik im Automobil ist es, dass sie auch für jene funktioniert, die keine Ambitionen als Boxen-Mechaniker der Formel-1 haben. Wobei Tanken gar nicht zwingend  zum Praxisunterricht angehender Lenker zählt. Christian Horvat von der Fahrschule Rainer in Meidling: „Ich komme gerade einmal mit der Hälfte der Schüler zu einer Tankstelle.“   

Zweifache physikalische Effekte hin oder her, Herr Horvat  gibt uns einen Tipp mit auf den Weg, wie man an der Tankstelle gleich doppelt sparen kann: „Füllt man den Tank eben nicht ganz randvoll, ist das Auto leichter und braucht dadurch weniger Treibstoff. Das ist gut für die Umwelt und gut für die Geldbörse.“ Dafür gibt’s ein zweifaches Danke!

 

Auch irgendwie rätselhaft: Tank-Videos auf YouTube haben Zugriffe, die bis über die 100.000er-Marke gehen.

Für die Technikfreaks: Es ist die Kombination von Venturi-Effekt mit dem Bernoulli-Effekt, die den Unterdruck während des Tankvorgangs per Detektor misst und dank einer Fühlerleitung im Tankrüssel zum Abschalten der Treibstoffzufuhr führt. Für alle anderen: Die Zapfventilautomatik (ZVA) sorgt dafür, dass der Tank nicht überläuft.

Mit einem Wort: Ein Segen der Technik im Automobil ist es, dass sie auch für jene funktioniert, die keine Ambitionen als Boxen-Mechaniker der Formel-1 haben. Wobei Tanken gar nicht zwingend  zum Praxisunterricht angehender Lenker zählt. Christian Horvat von der Fahrschule Rainer in Meidling: „Ich komme gerade einmal mit der Hälfte der Schüler zu einer Tankstelle.“   

Zweifache physikalische Effekte hin oder her, Herr Horvat  gibt uns einen Tipp mit auf den Weg, wie man an der Tankstelle gleich doppelt sparen kann: „Füllt man den Tank eben nicht ganz randvoll, ist das Auto leichter und braucht dadurch weniger Treibstoff. Das ist gut für die Umwelt und gut für die Geldbörse.“ Dafür gibt’s ein zweifaches Danke!

 

Auch irgendwie rätselhaft: Tank-Videos auf YouTube haben Zugriffe, die bis über die 100.000er-Marke gehen.

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