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freizeit
10/28/2021

Lust auf Freizeit: Tipps für Stadt & Land rund ums Wochenende

Mit Rehen, Hasen und Co. durch den friedlichen Gottesacker strawanzen, 3-gängig ein Museum kennenlernen und mit Hunden kostbare Trüffel aufspüren: Die besten Events und Ausflugstipps.

von Sabine Edelbacher

Stadt der Toten Chrysanthemengeschmückte Promi-Gräber und die einzigartige, im Jugendstil errichtete, Luegerkirche – wenn Nebelschwaden behutsam zwischen Grabsteinen schweben und mit ein wenig Glück Rehe, Hase und Co. durch den friedlichen Gottesacker strawanzen. Die Tour führt zu G’schichten über den Tod, denn: Erst wann’s aus wird sein ...
Zentralfriedhof, 29.-31. Oktober, 9, 11, 14 Uhr, Anm. unter getyourguide.de
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Tischlein deck dich Wie viel Geschichte steckt in einem gelungenen Mahl? Nach der appetitanregenden Führung über die Esskultur anno dazumal startet der gemütliche Teil: Sie werden bekocht, und zwar 3-gängig im schicken Schlossberg Restaurant. Hinauf geht’s per Schlossbergbahn. Guten Appetit!
Museum für Geschichte, Graz, 6. November, 16 Uhr, Anm. 0316/8075-0, museum-joanneum.at
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Wein-Rundgang Bevor der gemütliche Teil bei den offenen Kellern beginnt, starten Sie doch eine kleine Weinwanderung vom Heidentor aus, dem Wahrzeichen von Petronell. Dann munden die Fassproben des neuen Jahrgangs gleich noch einmal so gut.
Petronell-Carnuntum, 6. November, 13-19 Uhr, petronell.at

Trüffel-Wanderung Graz bietet nicht nur Stadtwälder, sondern auch begehrte Trüffelarten, die hier gut versteckt wachsen. Begleiten Sie die begeistert suchenden Trüffelhunde beim Aufspüren dieser raren Schätze des Waldes. Verkostung inklusive!
Waldschule, Graz, bis 6. November, Anm. unter graztourismus.at
gbg.graz.at
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Ghost-Run Charity: Laufbegeisterte treffen einander, um an Lungenhochdruck erkrankte Kinder zu unterstützen. Mit hoffentlich genügend Ausdauer laufen die Teilnehmer durch den Prater. An der Schminkstation kann man sich zu einem richtig schiachen Teufl stylen lassen. Und wenn einem der Sensenmann auf den Fersen ist, geht’s gleich noch einmal so hurtig voran.
Wiener Prater/Hauptallee, 31. Oktober, ab 10 Uhr, Anm. ghostrun.at
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Klezmore Festival Vienna 2021 Wunderschön & wunderbar: Die Sängerin Ethel Merhaut und die Wladigeroff Brothers entführen mit „Tif Vi Di Nakht – Eine Reise von Europa nach Amerika“ zur Eröffnung des 18. Festivals der Klezmerszene im Lorely-Saal in der Penzinger Straße 72 in die goldene Ära der Film- und Unterhaltungsmusik. Auch nicht schlecht, dass das Festival am Sonntag (7. 11., 20 Uhr) sogar mit einer Eröffnungsgala 2 aufwartet. Nämlich ein Doppelkonzert mit New Ohr Linz und dem Trio Lebedik rund um die Sängerin Sasha Lurje: „Jiddische Liederwege / Dixieland meets Klezmer“.
6. bis 21. November, klezmore-vienna.at

Stadt der Affen Uraufführung im Kasino: Die belgische Regisseurin Lies Pauwels hat für das Burgtheater diesen Theaterabend entwickelt. Gehörlose Jugendliche und junge Erwachsene erproben sich an dem, was kommunikativen Menschen oft so schwer fällt: Gebärden. Als Spezialistin für Inszenierungen mit Laien und gemischten Ensembles hat sich Pauwels einen Ruf erarbeitet. Man darf also auf diese Improvisationen gespannt sein.
30.10. bis 21. November, burgtheater.at

Wien Modern Einen ganzen Monat lang präsentieren sich Wiener Konzerthäuser als Plattform für neue Musik aller Formen und Farben. Im Eröffnungskonzert mit dem RSO Wien unter Marin Alsop kommt der Trompeterin Selina Ott eine besondere Rolle zu: Thomas Wally stellt in seinem neuen Werk die Frage, was passiert, wenn sich die Solistin partout nicht in das Gesamtsystem fügen will? (Bild: Ah Young Hong in „Poppaea“).
30.10. bis 30. November, wienmodern.at

Allerseelen einmal anders Michael Köhlmeier, musikalisch begleitet von Hans Theessink, schöpft aus seinem unerschöpflichen historischen und mythologischen Wissen. Sensenmann, Gevatter Tod oder Schnitter – denn nicht nur in der Literatur hat das Auftreten des Todes als Person eine lange Tradition. Und von dort ist der Weg nicht allzu weit zum „Me and the Devil Blues“.
2. November, 20 Uhr, wienmodern.at

Herbst am Schiff Dürnstein, Spitz, Melk – beim Schifferlfahren kann man herrlich zur Ruhe kommen und den farbintensiven Herbst in den terrassenförmigen Weingärten bestaunen. Tipp: Sonntags gibt’s als Draufgabe zur schönen Aussicht ein Brunch-Buffet voll köstlicher Weinherbstschmankerln, Sekt als Starter. Und Wein zum Prosten ist sowieso Pflicht in diesem rebenübersäten Landstrich.
Krems-Melk retour, bis 1. November, tgl., Res. unter www.ddsg-blue-danube.at
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Lichterfest Hier pfeifen wir auf Halloween, feiern lieber die mystische Schönheit des Nationalparks im Thayatal. Zwei Kräuterhexen führen in die Kunst des Räucherns ein. Mit den in der Ruine selbst gebastelten Laternen erleuchten wir den düsteren Herbstwald rund um die Burg. Am Lagerfeuer wärmt Kinderpunsch, Kekse schmecken hervorragend dazu. Wer beginnt als Erster seine Lieblingsgeschichte zu erzählen?
Treffpunkt: Parkplatz Ruine Kaja/NÖ, 30. Oktober, 15.30 Uhr, Anm. 0 29 49/70 05-0, www.np-thayatal.at
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Waldyoga Lichtdurchwirkter Schattenspender, Ruhepol, Kraftspender – den ersten Novembermorgen verbringen wir im Wald. Auf dem Weg zu einem auserwählten Platz erfahren wir, was es mit dem Jahreskreisfest Samhain auf sich hat. Durch Yogaübungen und Meditation direkt an den Bäumen lassen wir die Energie der Wurzeln tief in uns wirken, um Verbindung mit unseren Ahnen aufzunehmen.
Stadtwald Mödling, 1. November, 10-12.30 Uhr, Anm. info@waldyoga.at
www.waldyoga.at

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Instagram @waldyoga_austria

Wiener Kunstfrühstück Gar keine schlechte Idee, den Tag so zu starten: Das Kunst Haus Wien bietet um 19 € die Kombi Kunst und Frühstück an. Nach Kaffee, Tee und Buttersemmerl gibt’s eine Führung durch die Ausstellung „Mediations“. Im Blickpunkt dabei: die Fotodokumente von Susan Meiselas aus Nicaragua, New England und Little Italy, New York.
20. November, 11. Dezember, 10-12 Uhr, www.kunsthauswien.com

Alles, was der Fall ist Spannendes Experiment im Akademietheater: Ludwig Wittgensteins philosophisches Hauptwerk „Tractatus logico-philosophicus“ auf der Bühne, geht das? Regisseur Ben Kidd meint: sehr gut sogar; mit Philipp Hauss. Diverse Termine, bis 25. November, 20 Uhr, www.burgtheater.at

Techno Yoga Brunch Den Brunch habt ihr euch mit Sicherheit verdient, denn statt chillig in der Afterhour zu knotzen, wird der Tag bewegungsreich zu zackigen Techno-Beats von DJ Jotope begrüßt. Dreht auch unbedingt eine Runde durch die aktuellen Ausstellungen!
Leopold Museum, Wien 7, 28. November, Tickets unter www.technoyoga.at, www.leopoldmuseum.org
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Viennale Filme über Jung und Alt sowie aus fünf Kontinenten: Auch in ihrer mittlerweile vierten Viennale erweist sich Festivaldirektorin Eva Sangiorgi unbeirrbar als solide Brückenbauerin. Die Monografie „Zeit fangen in Bildern und Worten“ holt mit Terence Davies einen Altmeister aus Liverpool vor den Vorhang. Nicht nur der diesjährige Viennale-Trailer stammt von ihm, auch sein aktueller Film „Benediction“ wird aufgeführt. Unter dem Titel „Der Schattenspieler“ gibt es neben „Nosferatu“ auch weitere Filme von Henrik Galeen zu sehen. Eine Retro ist Amos Vogel (1921-2012) gewidmet.
Bis 31. Oktober, www.viennale.at
Instagram @viennale_official

The 80’s Stimmt, so schlecht, wie viele tun, waren die Achtziger nicht. Die Albertina Modern zeigt in einer großen Schau, was dieses Jahrzehnt in der Bildenden Kunst bewirkt hat. Jedenfalls viel Schwung. Während der US-Amerikaner Jeff Koons etwa den Kitsch entdeckt hat, verlieh die Steirerin Isolde Joham ihrem „Electric Rider“ (l.) einen ordentlichen Pinselstrich.  
Bis 13.2.2022, tägl. 10-18 Uhr, www.albertina.at

Rebecca Horn Skulptur, Performance, Film, Installation: Im Kosmos der deutschen Künstlerin gibt es fast nichts, das es nicht gibt. Bei der großen Retro im Kunstforum Wien steht sogar ein Klavier Kopf – vom Plafond in sechs Meter Höhe. Ihr Thema: Der Mensch gefangen im Körper, befreit in der Kunst. So Auto zu fahren (u.) ist aber nicht zu empfehlen.
Bis 23. Jänner, 10-19 Uhr (Fr 10-21 Uhr), www.kunstforumwien.at

Neue Escape Rooms Rätsellösen ist nicht nur auf Papier beliebt. Teamarbeit ist hier gefragt, um aus diesen oft knifflig versperrten Räumen zu finden. In der Burgruine Aggstein (Bild u.) etwa haust ein Geist in den alten Gemäuern, der die Besucher outdoor an ihre Grenzen bringt. Und die Schallaburg schickt Abenteuerhungrige gar auf Nordpolexpedition. Wer da nicht rechtzeitig ans rettende Ziel gelangt, findet nie wieder zurück aus dem ewigen Eis.
Infos & Reservierung unter www.top-ausflug.at
www.ruineaggstein.at und www.schallaburg.at

www.facebook.com/Schallaburg
www.facebook.com/burgruine.aggstein

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