© Leberkas Pepi

freizeit Essen & Trinken
02/20/2020

Was die Reichen und Schönen am Opernball essen? Leberkassemmel

Das Haus am Ring lukriert 1,1 Millionen Euro Gewinn: Am Ball der Bälle wird nicht nur getanzt, sondern auch geschmaust.

Bereits vor Wochen antwortete Maria Großbauer mit Augenzwinkern auf die Frage, wie viele Gläser des Opernball-Cocktails "Magic Nectar - The Flowers Force" sie empfiehlt: "Aufpassen!". Der eigens kreierte fruchtig-intensive Waldbeerendrink wird mit Sekt, Wodka und Cointreau zubereitet. Der Cocktail ist übrigens in der Opernball-Disco erhältlich.

Eine Hommage an die 20er Jahre ist die Geheime Bar: Die versteckte Tür zur Negroni Secret Bar öffnet sich nur mit einem Codewort. Gäste tun damit Gutes, denn die gesamten Erlöse gehen an die Caritas Gruft und Superar (Mindestspende pro Drink: 20 Euro).

Das Gourmet-Magazin Falstaff ist heuer bereits zum zweiten Mal mit dem Champagnersalon vertreten. In Kooperation mit dem Ritz Carlton Vienna werden 14 Sorten der besten Champagner "by the glass" – darunter bekannte Namen wie Moet & Chandon oder Piper Heidsieck serviert. Dazu gibt es Leberkassemmeln von Leberkas Pepi.

Damit die Reichen und Schönen von der Eröffnung nichts verpassen, wird der Ball im Champagnersalon live übertragen. Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste von 00:15 bis 00:45 Uhr mit dem Auftritt des Brüderpaars Darko und Danijel Piller mit Geige und Akkordeon. The Pillers sind eine Geschwisterband aus Wien, aufgewachsen in Belgrad: In Serbien gewannen sie bereits die Sendung "Das Supertalent", in Wien wurden sie Zweite bei "Die Große Chance" und sind dreifache Weltmeister in der Kategorie Kammermusik.

Winzer der Österreichischen Traditionsweingüter aus sechs Weinbaugebiete bieten in den Logen und Bars ihre besten Weine an. Passend dazu gibt es einen Opernball-Käsesommelier, der in der Weinbar acht österreichische Käsespezialitäten präsentiert. Eine Hommage an die Feigen-Geschenke der Königin der Nacht an den Vogelfänger Papageno sind die Delikatessen von Wiener Feige.

Das Geschäft mit dem Opernball: 315 Euro kostet die Eintrittskarte

Der 64. Opernball geht heute, Donnerstag, über die Bühne und verwandelt die Wiener Staatsoper in die weltweit wohl imposanteste Ballkulisse. 315 Euro kostet 2020 eine Eintrittskarte, mit 5.150 Ballgästen ist das Haus am Ring ausverkauft. 144 Paare eröffnen als Debütanten den Opernball, über den weltweit berichtet wird. Die Staatsoper lukriert durch das Fest einen Gewinn von 1,1 Millionen Euro.

Es ist der vierte und letzte Ball von Organisatorin Maria Großbauer, auch Direktor Dominique Meyer verabschiedet sich mit seinem zehnten Fest. Rund um den Opernball herrscht Ausnahmezustand an der Wiener Staatsoper. Der Umbau des Zuschauerraums in den Ballsaal erfolgt innerhalb von 30 Stunden. Der Rückbau der Räumlichkeiten für den normalen Spielbetrieb beginnt am Freitag um 5.00 Uhr und dauert 21 Stunden - mit einer Unterbrechung für "Die Zauberflöte für Kinder". Der Ballsaal selbst hat eine Länge von 50 Meter.

Insgesamt sind am Opernballabend 7.230 Personen in der Staatsoper - darunter 350 Mitarbeiter in der Gastronomie und 250 Sicherheitskräfte. Für die Dekoration der Logen sorgen 171 Blumenarrangements und rund 500 Blumengestecke auf den Tischen. Eine Loge kostet zwischen 13.300 und 23.600 Euro, ein Tisch zwischen 420 und 1.260 Euro (exklusive Eintrittskarte und Kulinarik).

Was braucht es heute? 1.000 Sektkübel, 52.600 Gläser und 9.200 Besteckteile

Für die Bewirtung der Gäste kommen 1.000 Sektkübel, 52.600 Gläser und 9.200 Besteckteile zum Einsatz. Zu den 144 Paaren des Jungdamen- und Jungheeren-Komitees kommen 16 als Reserve hinzu. In diesem Jahr sind Debütanten aus elf verschiedenen Ländern vertreten. Für gute Stimmung sorgen 150 Musiker in zwölf verschiedenen Ballbereichen.

Beim Opernball gilt folgende Kleiderordnung: Damen müssen großes, langes Abendkleid tragen, die Herren einen Frack. Von diesem Gebot sind auch die Berichterstatter nicht ausgenommen, wie das Pressebüro des Balles ausdrücklich unterstrich. Bei Missachten der Kleiderordnung wird man von den Billeteuren nicht in die Oper gelassen.

Vergangenes Jahr waren 2,653 Millionen Zuschauer beim Opernball-Abend auf ORF 2 dabei. Die Eröffnung sahen im Schnitt 1,357 Millionen bei einem Marktanteil von 50 Prozent.

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