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freizeit Essen & Trinken
04/17/2020

Instagram-Trend: Warum jetzt alle Bananenbrot backen

Der aktuelle Social-Media-Star macht sich gut auf Fotos und schmeckt dank des Fruchtzuckers süßer als Brot.

Kamera an, das Licht ist auf das Bananenbrot gerichtet: Für die optische Aufbereitung drücken geübte Social-Media-Nutzer zwei Bananenhälften sanft in die Teigmasse oder stecken eine ganze Banane in die Mitte des Teiges – diese wird dann erst beim Aufschneiden sichtbar.

In Zeiten von Homeoffice, Urlaub oder Kurzarbeit haben nicht nur die Österreicher den weichen, süßen Kuchen für sich entdeckt – die ganze Welt bäckt derzeit banana bread.

Warum ist das so?

"Wegen der natürlichen Süße geht es sogar als Sportler-Superfood durch und sättigt durch Ballaststoffe lange. Es ist ein ideales Frühstück, ein feiner Snack vor oder nach dem Sport und eignet sich auch für das gemeinsame Backen mit Kindern", glaubt Catrin Neumayer, die mit ihrem Blog cookingcatrin.at zu den erfolgreichsten Foodbloggern Österreichs zählt.

Fruchtiger Oldie

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Brot hat das Instagram-taugliche Rezept freilich mehr Kalorien: Ein Mischbrot kommt auf 265 Kilokalorien pro 100 Gramm, das Bananenbrot auf rund 325. Dennoch weniger Kalorien als Weißbrot, deutlich aromatischer und besser zu inszenieren in sozialen Netzwerken.

Übrigens handelt es sich bei banana bread um keine neue Erfindung: Die Amerikaner lieben es bereits seit rund 90 Jahren. Das erste Rezept stammt von einem Kochbuch des US-Unternehmens Pillsbury Company aus dem Jahr 1933, das damals einige Mühlen in Minnesota betrieb und heute für Backmischungen bekannt ist.

Das zweite überlieferte Rezept – wie könnte es anders sein – stammt aus dem im Jahr 1950 erschienenen „Chiquita Banana's Recipe Book". Obwohl die Früchte ab den 1870ern in den USA für die Masse verfügbar waren, dauerte es, bis sie als Zutat für Desserts entdeckt wurden.

Was tun, wenn man keine Bananen mag? "Weil ich selbst auch keine esse, bevorzuge ich ein Apfel-Kürbiskernbrot, das dem Prinzip des Bananenbrotes sehr ähnlich ist, aber mit heimischem Superfood auskommt."

Vorbereitung: 5 min
Zubereitung: 10 min
Portionen: 1

250 g Weizen- oder Dinkelmehl
1 TL Backpulver
125 g Butter zimmerwarm
2 Eier 
2-3 EL Honig 
1/2 TL Zimt 
3 Bananen
50 g Wal- oder Pecannüsse 
Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

  1. Mehl, Backpulver, Butter, Eier, Honig sowie Zimt gut miteinander vermischen.
  2. Bananen mit einer Gabel grob zerdrücken und vorsichtig unterheben.
  3. Nüsse grob hacken und ebenfalls hinzufügen.
  4. Masse in eine Kastenform (entweder mit Antihaft-Beschichtung oder eingefettet) füllen. Wer will, kann zwei Bananenhälften in den Kuchen vorsichtig hineindrücken.
  5. Ca. 40 min backen.

Vorbereitung: 10 min
Zubereitung: 70 min
Portionen: 1

4 Eier
1 Prise Salz
1 Bio-Orange 
 EL Vanillezucker 
120 g Staubzucker
1 kg Topfen 
200 g Joghurt
50 g Mandelmehl
1 TL Backpulver
2 EL Speisestärke
150 ml Obers
Mandeln gemahlen zum Bestreuen
Staubzucker

  1. Ofen auf 170 Grad Unter- und Oberhitze vorheizen. Eine Springform mit Butter ausfetten und mit Mandeln ausstreuen.
  2. Eier trennen und Eiklar mit Salz steif schlagen.
  3. Eigelbe mit Orangensaft, Orangenabrieb, Vanillezucker, Staubzucker, Topfen, Joghurt, Mandelmehl, Backpulver und Stärke glatt rühren.
  4. Obers steif schlagen und in die Topfen-Masse unterheben, dann den Eischnee vorsichtig unterheben.
  5. Masse in eine beschichtete Form füllen und glatt streichen.
  6. Ca. 60 min backen.
  7. Falls der Kuchen zu schnell Farbe annimmt, mit einer Alufolie abdecken. Nach der Backzeit in der Backform auskühlen lassen.
  8. Den ausgekühlten Kuchen mit Staubzucker bestreuen.

Vorbereitung: 30 min
Zubereitung: 3 h 
Portionen: 20

90 g Butter zimmerwarm
200 ml Milch 
1/2 Germwürfel
1/2 TL Salz 
100 g Zucker 
300 g Weizenmehl
2 TL Zimt 
Hagelzucker
1 Eigelb   

  1. 40 g Butter schmelzen, Milch dazu geben: Germ hineinbröseln. Gut umrühren.
  2. Salz, 50 g Zucker und 250 g Mehl in einer Schüssel mischen, Milch hinzufügen und mit dem Knethaken kneten.
  3. Restliches Mehl nach und nach dazu geben, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.
  4. Germteig mit Mehl bestreuen und an einem warmen Ort gehen lassen, bis er die doppelte Größe hat.
  5. Teig nochmals mit der Hand durchkneten und zu einer quadratischen Fläche gleichmäßig ausrollen.
  6. Mit weicher Butter dick bestreichen, restlichen Zucker und Zimt darauf verteilen.
  7. Teig einrollen und in zwei cm dicke Scheiben schneiden.
  8. Zimtschnecken auf Backpapier setzen. Abstand lassen.
  9. Ca. 20 min gehen lassen, mit verquirltem Ei bestreichen, mit Hagelzucker bestreuen.
  10. 10 bis 12 min bei 220 Grad in den Ofen.

400 g entkernte, säuerliche Äpfel
2 EL gehackte Kürbiskerne
150 g Sonnentor Kokosblütenzucker
120 ml Mandelmilch
80 ml Sonnenblumenöl
1 gehäufter TL Sonnentor Wieder gut! Klara Kopf
190g griffiges Mehl
2 TL Weinsteinbackpulver
Öl und Haferflocken zum auskleiden der Backform

  1. Die Äpfel raspeln, fest ausdrücken, in eine Schüssel geben, mit Kokosblütenzucker, Mandelmilch, Sonnenblumenöl und der Gewürzmischung zu einer Masse verrühren.
  2. Die Kürbiskerne unterheben.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver versieben und in die Masse einrühren. Fünf Minuten ruhen lassen.
  4. Kastenform währenddessen mit Öl einstreichen, mit Haferflocken auskleiden.
  5. Die Masse in die Kastenform füllen und bei 165° Umluft 30 bis 40 Minuten backen.
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