freizeit | diewoche
12.11.2016

Die Woche 45

" Reacher Crature" nennen die Briten und Amerikaner jene Kategorie Menschen, die die Bücher rund um die Abenteuer des ehemaligen Militärpolizisten Jack Reacher förmlich verschlingen. Und, okay, ich muss es zugeben: Ein bisschen steckt solch eine "Kreatur" auch in mir. Es ist die schnörkellose, vollkommen zielgerichtete Direktheit der Bücher, die mich magisch anzieht. Reacher-Bücher sind Zweck-Bücher. Sie sollen die Leser unterhalten und den Autor reich machen.

Dieser Autor ist übrigens ein ehemaliger britischer (Fernseh-)Redakteur. Unter dem Pseudonym Lee Child hat er mit dem Schreiben von Romanen begonnen, nachdem er seinen Job beim Fernsehen verloren hatte. Und ist damit wohl eine Hoffnungsgestalt für viele im Journalismus arbeitende Menschen weltweit. Denn Lee Childs Beispiel zeigt: Man kann auch dann noch gutes Geld mit seinem Talent verdienen, wenn die Sonne der journalistischen Kultur niedrig steht. Aber ich schweife ab ...

Reacher also: Bislang 20 Bücher, der zweite Film ist soeben in den heimischen Kinos angelaufen. Hauptdarsteller und Produzent ist - wie bereits bei Teil 1 - Tom Cruise. Aus diesem Anlass hat sich die freizeit die Geschichte von Jack Reacher und seinem Erschaffer ein bisschen genauer angesehen. Nachzulesen auf freizeit.at oder in der neuen freizeit, heute in Ihrem Kurier. Vielleicht haben ja auch Sie das Zeug zur Reacher Creature ...