freizeit | diewoche
03.09.2016

Die Woche 35

Unumwunden: Ich bin extrem stolz auf unsere Chefin vom Dienst, Annemarie Josef. Weshalb, dazu muss ich kurz ausholen ...

Wir, also das Team der freizeit, haben ja zum letzten Jahreswechsel beschlossen, uns als Neujahrsvorsatz Ziele zu setzen, diese auch tatsächlich und ernsthaft zu erreichen - und unsere Leser via Samstags-freizeit sowie in einem Blog daran teilhaben zu lassen.

Und Annemarie, die vor Jahrzehnten aus dem weitläufigen Süden Deutschlands nach Wien gekommen ist und aufgrund des großartigen öffentlichen Verkehrsnetzes in Wien langsam von der Autofahrerin zur Öffi-Fahrerin wurde, hat beschlossen, nach mehr als 15 Jahren wieder hinter dem Volant Platz zu nehmen. Gesagt getan, sie nahm Fahrstunden, übte mit Ihrem lieben Mann, wagte sich immer öfter wieder als aktive Lenkerin in den Höllenstrudel des Individualverkehrs. Alles funktionierte.

Im Juli haben wir dann das Tempo ein bisschen verschärft: Anni (so dürfen wir sie nennen) nahm als Reporterin an der Ennstal Classic teil, der größten und wichtigsten Oldtimerveranstaltung in Österreich. Zwar "nur" als Co-Pilotin, aber immerhin an der Seite von Kapazundern wie Ex-Formel-1-Schönling Mark Webber. Es war ein voller Erfolg, beide Seiten waren begeistert.

Daher jetzt die nächste Evolutionsstufe: Frau Anni war beim Rennwagenfahren auf dem Red Bull Ring in der Steiermark. Und zwar so richtig, als Pilotin, mit Sturzhelm und Feuerfest-Overall. Und obwohl sie schon ein paar Mal Schwitzehände hatte, wie sie hinterher freimütig eingestand, hat sie "es" getan.

Wie "es" war, und was sich Anni jetzt als nächstes vornimmt, um gänzlich vom Öffi-Crack zum "Petrolhead" zu werden, lesen Sie auf freizeit.at.