freizeit | diewoche
05.08.2017

Die Woche 31

"Vor Elvis war gar nichts."

Eines der berühmtesten Zitate von Ober-Beatle John Lennon, und der war ja auch nicht irgendwer, musikalisch.

Elvis also, wieder einmal. Vor 40 Jahren starb der King in Graceland - einsam, süchtig, paranoid. Es klingt ja skurril - angesichts der kultischen Verehrung, die Mr. Presley auch heute noch bei Millionen Menschen genießt; angesichts der Abermillionen Tonträger, die er im Laufe seines kurzen Lebens (er wurde nur 42) verkauft hat; angesichts der Summen, die mit seiner Musik heute noch verdient werden.

Aber: Elvis hatte, streng genommen, nicht mehr als drei wirklich gute, künstlerisch ergiebige Jahre. 1956-57, als er seinen Durchbruch hatte, unzählige Nummer-1-Hits aufnahm und ein Leben auf der Überholspur zu führen begann, ehe ihn die Army jäh einbremste. Und 1968, als er sich mit einem fulminanten TV-Special (in schwarzes Leder gehüllt!) noch einmal gegen die totale Banalisierung seines Images auflehnte.

Der Rest war - oft - mittelmäßig. Manchmal unfreiwillig komisch. Und gegen Ende zu immer öfter nur mehr bemitleidenswert.

In der aktuellen freizeit und auf freizeit.at lässt Musikexperte Andreas Russ-Bovelino noch einmal die wichtigsten Stationen im Leben des King Revue passieren. Kürt seine besten Songs (alles Geschmackssache, schon klar). Und hat zehn besonders feine Cover-Versionen von Elvis-Nummern aufgetan.

Ihnen allen ein schönes und erholsames Wochenende!