„Der Zauberberg“ von Thomas Mann hat mich vielleicht am vielschichtigsten fasziniert: eine fast allzu gründliche Erzählung in humoristisch – nihilistischer Grundstimmung, die die geistigen Bezüge von Humanität und Romantik, von Kultur und Dekadenz auslotet. All das am Vorabend der großen Katastrophe des ersten Weltkriegs; dabei aber jeder Satz ein sprachliches Juwel. Ein Buch, das bei jedem Wiederlesen noch ergiebiger wird.
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