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freizeit
06/26/2020

Die Picknickdecke beim Schrammel.Klang.Festival ausbreiten - Top-Tipps rund ums Wochenende!

Lust auf Freizeit: Picknick-Stimmung beim Schrammel.Klang.Festival, Kinoluft im Freien schnuppern und Konzerten vom Hotelfenster aus lauschen: Das dürfen Sie nicht versäumen!

von Bernhard Praschl

landLeben

Schrammel.Klang.Festival Man nennt es auch das „Woodstock des Wienerliedes“: das Festival beim Herrensee. Da der Vater der Schrammel-Brüder aus Litschau stammt, gilt die nördlichste Stadt Österreichs als perfekte Location für den groovigen Ausflug zur Party-Musik von einst. Festivalleiter Zeno Stanek präsentiert 40 Konzerte an 10 Abenden. Bis 1. August finden Events jeden Freitag und Samstag ab 19 Uhr statt, gestartet wird mit  Rittmannsberger-Soyka, der Familie Mondschein, den Neuen Wiener Concert Schrammeln und Willi Resetarits. Und: Zwischen Musik und Theater ist immer Zeit für ein Picknick.
Ab 3. Juli, www.schrammelklang.at

Single-Kellergassenführung Wer weiß, vielleicht winkt das Liebesglück auch heuer 60 Kilometer nördlich von Wien in einer Kellergasse in Kammersdorf. Dem Vernehmen nach soll Amor im Vorjahr hier ziemlich gut getroffen haben. Autorin Elisabeth Schöffl-Pöll  begleitet am heutigen Tag des Kusses Interessierte mit einem launigen Liebesleitfaden. Treffpunkt: 15h beim Heurigen Bayer. Im Traktortempo geht’s zur Kellergasse und später durch die Weingärten wieder retour zum Heurigen.
4. Juli, Info und Anmeldung bei Ilse Gritsch, i-gritsch@gmx.at

topFit

Kanutour „Auf stillen Wassern“: Die abendlichen Kanutouren im Nationalpark Donauauen sind sehr gefragt. Sie dauern drei Stunden, starten bei Stopfenreuth und benötigen zeitgerechte Reservierung. Vielleicht für Juli ...
www.donauauen.at

panoRama

Sommerkino Einem mitreißenden Film kann nichts etwas anhaben, weder Wind noch Wetter, auch ein Virus nicht. Natürlich müssen Freunde des Freiluftkinos heuer mit Einschränkungen leben. Vorab online reservieren ist Pflicht. Wer sich schon auf das Kaleidoskop-Festival am Karlsplatz freute, muss sich mit einem Notprogramm begnügen. Bei „Kino am Dach“ der Hauptbücherei steht jedenfalls heute um 21 Uhr „Priscilla, Königin der Wüste“ auf dem Programm. Das Filmfest am Rathausplatz startet am 4. Juli mit „Fidelio“, das Kurzfilmfestival „dotdotdot“ eröffnet am 5. Juli im Garten des Volkskundemuseums und „Kino wie noch nie“ am Augarten eröffnet  am 9. Juli.
Bis 6. September, www.kinoamdach.at, www.filmfestival-rathausplatz.at, www.dotdotdot.at, www.kinowienochnie.at

Barockgarten Es ist ein Erlebnis, Schloss Hof zumindest vier Mal im Jahr zu besuchen, einmal zu jeder Jahreszeit. Gerade heuer fällt auf: Der kunstvoll angelegte Barockgarten ist mehr als eine Wohltat für Auge und Nase.
tgl. im Juni, 10-18 Uhr, www.schlosshof.at

kulTour

The Cindy Sherman Effect Identität, Selbstbildnis, Rollenspiel: Ausgehend von den Performances der US-amerikanischen Kunst-Ikone Cindy Sherman thematisiert die Schau im Kunstforum Wien kulturelle und geschlechterspezifische Stereotypen in der Gesellschaft sowie der Kunst. Im Bild: Samuel Fosso, The Liberated American Woman of the 70s.
Bis 29. Juli, www.kunstforumwien.at, 10-19h

Fenster-Konzert Not macht erfinderisch – und wie! Die „Balkonkonzerte“ haben es vorgezeigt, das Boutiquehotel Stadthalle und das Hotel Zeitgeist zogen mit den „Innenhof-Konzerten“ nach. Mit Letzteren sorgen diesen Samstag drei Musiker für Stimmung, die als The Men Tanzbares  von den Beatles bis zu Daft Punk unter die Leute bringen. Wem’s taugt, kann gleich eine Nacht buchen.
27. Juni, www.the-men.at, 18h

Ernst Molden & das Frauenorchester eröffnen den sommerlichen Kulturreigen im Theater am Spittelberg mit einem Doppelkonzert. Ihr Programm „dei schwesda waand“ gibt es am Mittwoch um 19 und um 21 Uhr. Am Donnerstag folgt Christoph Spörk mit „Kuba“ (19h), am Freitag bieten Klaus Trabitsch, Otto Lechner und Peter Rosmanith „Lieder über Gott und Teufel“ dar.
Ab 1. Juli, www.theateramspittelberg.at

Wittgensteins Neffe In so einer verrückten Zeit, meint Alexander Waechter, sei es ganz wichtig, sich mit Verrückten zu beschäftigen. So spielt das Wiener Theater „franzjosefskai21“ (48 Plätze!) das passendste Stück der Saison – eine Erinnerung an Paul Wittgenstein. Waechter: „Es handelt sich um Thomas Bernhards liebevollsten, menschlichsten und vielleicht trotzdem komischsten Text“ (weitere Vorstellungen: 1., 3. & 5. 7.).
27./28. & 30. Juni, www,franzjosefskai21.at, 20h, So 18h

Objets Trouves Der Essingers Art Club im Essinger Haus in Mödling macht ein Reopening. Im Salon werden Arbeiten von Michael Strasser, Michael Kienzer, Anneliese Schrenk, Ryts Monet sowie Michael Gumhold gezeigt. Im Atelier sind Ölbilder und Funde vom Dachboden von Hans Essinger zu sehen. Garten, Atelier und Salon des Malers sind allen Besuchern zugänglich. Zum Crossover zwischen Essingers Werken und der zeitgenössischen Kunst bitte Masken für indoor mitnehmen.  
27. Juni, www.essingersartclub.at, ab 17h

So long, Daddy Virtuell kann man diese Ausstellung  auch besuchen. Aber was spricht gegen einen Ausflug mit der Bahn nach Salzburg. In der Galerie Ropac in der Villa Kast am Mirabellplatz  leuchten die großformatigen Bilder von Daniel Richter um die Wette. Und Touristen sind auch kaum da, das muss man direkt ausnutzen.
bis 18. Juli, Do-Fr 10-18, Sa 10-14 Uhr, www.ropac.net