Wassily, der wahrscheinlich bekannteste Stuhl, entworfen von Marcel Breuer
Minimalistisch, schnörkellos, funktional. Am 1. April vor 100 Jahren gründete der Architekt Walter Gropius die Kunst-, Design- und ArchitekturschuleBauhaus. So prominente Künstler wie Mies van der Rohe und Marcel Breuer waren für das Bauhaus tätig, aber auch viele, deren Namen man heute kaum noch kennt. Sie entwarfen Stühle, Tische, Lampen, Geschirr. Was allen gemeinsam ist: Die Werke, die sie schufen, wurden allesamt Klassiker. Viele von ihnen wirken heute noch topmodern, etliche Dinge werden heute noch nachgebaut. Sie würden sich wundern, wie viele davon Sie kennen. Oder doch nicht?
Wilhelm Wagenfeld schuf diese Lampe aus Metall und Glas. Anfang der 1920er-Jahre. Das Besondere: Das Kabel wird sichtbar im Glasschaft nach oben geführt.
Auch das ist von Wilhelm Wagenfeld: Salz- und Pfefferstreuer "Max und Moritz". Der schlanke Hals verhindert Verklumpen. Eierbecher mit Löffelablage und Butterdose. WMF legt diese Alltagsgegenstände neu auf.
Thonet ließ sich von den Bauhaus-Künstlern Mies van der Rohe und Marcel Breuer inspirieren und entwarf in den 1920ern eigene Modell, wie diesen schlanken Stahlrohr-Schreibtisch.
Eines fügt sich zum anderen: Die praktischen Tische lassen sich ineinander schieben, andere kann man stapeln. Funktionalität ging im Bauhaus über alles.
Der deutsche Architekt Walter Gropius gründete am 1. April 1919 das Bauhaus. Er errichtete auch Fabriks- und Wohnbauten. Vor den Nazis floh er in die USA.
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