Einfache Sprache
04.09.2018

Warum es nicht gut ist, die Arbeit in die Freizeit mitzunehmen

Forscher aus Deutschland haben herausgefunden, dass es der Gesundheit schaden kann, wenn man die Arbeit in die Freizeit mitnimmt.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Nur noch schnell die Arbeits-Emails anschauen -
diesen Gedanken haben viele Menschen nach der Arbeit,
oder schon in der Früh.

Doch das dauernde Erreichbarsein für die Arbeit
ist nicht gut für die Gesundheit.
Das haben Forscher aus Deutschland
bei einer Untersuchung herausgefunden.

An der Untersuchung haben 63 Menschen teilgenommen.
Sie haben einen Fragebogen im Internet ausgefüllt.
Es wurde gefragt, wie oft die Arbeitsmails privat genutzt werden
und wie sich die Teilnehmer fühlen.

Durch diesen Fragebogen haben die Forscher herausgefunden,
dass es der Gesundheit schaden kann,
wenn man in der Freizeit noch arbeitet.
Es kann auch passieren, dass man dadurch schlecht schläft
und man am nächsten Tag weniger Lust auf die Arbeit hat.

Schlaf als Erholung
Es kann aber auch sein, dass in der Arbeit etwas nicht fertig wird
und man es nach der Arbeit fertig machen muss.
Forscher meinen, man sollte dann darauf achten,
dass man danach gut und lang schläft,
damit man am nächsten Tag trotzdem ausgeruht ist.

Dann schadet die Arbeit der Gesundheit nicht.
Einige Teilnehmer der Untersuchung haben gut geschlafen,
obwohl sie nach der Arbeit noch ihre Arbeits-Emails gelesen haben.
Sie fühlten sich am nächsten Tag trotzdem erholt und motiviert für die Arbeit.