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06.04.2018

Wale: Wie die verschiedenen Arten miteinander verwandt sind

Forscher konnten die genaue Abstammung von Walen und ihren verschiedenen Arten herausfinden.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Schwedische und deutsche Forscher
haben das Erbgut von Walen untersucht.
Im Erbgut befinden sich alle Informationen
über die Eigenschaften eines Lebewesens.
Im Erbgut von einem Menschen sind zum Beispiel
seine Augenfarbe, Haarfarbe und Hautfarbe gespeichert.
Wale sind die größten Tiere der Welt.
Es gibt von ihnen verschiedene Arten.
Viele von ihnen gehören zu der Gruppe der Furchenwale.
Furchenwale haben tiefe Hautfalten,
die vom Bauch bis zu ihrer Unterlippe reichen.
Die Forscher haben herausgefunden,
wie genau die Wale miteinander verwandt sind
und welche Wale sich aus einer anderen Art entwickelt haben.

Die meisten Tiere vermehren sich nur mit Tieren der eigenen Art.
Die Wale haben vor über 10.5 Millionen Jahren angefangen,
sich auch mit anderen Wal-Arten zu vermehren.
Das nennt man dann eine „Kreuzung“.
Das gibt es auch bei Hunden und Blumen,
dass sich 2 verschiedene Arten zu einer neuen Art vermehrten.

Die Untersuchung dauerte 6 Jahre.
Während der Untersuchung wurde das Erbgut
von 6 verschiedenen Walen untersucht.
Die 6 untersuchten Wal-Arten heißen Blauwal, Seiwal,
Grauwal, Grönlandwal, Zwergwal und Buckelwal.
5 von diesen Walen gehören zur Gruppe der Furchenwale.
Nur der Grauwal gehört nicht dazu.
Die Forscher wollen aber, dass er in Zukunft
auch zu den Furchenwalen gezählt wird.
Damit wären alle Furchenwale vereint
und es gäbe damit eine Unter-Art mehr.

Die Forscher haben gute Nachrichten.
Obwohl Wale so viel gejagt werden,
ist ihr vielfältiges Erbgut immer noch erhalten.
Ihr Erbgut ist sogar so gut, dass sie Krankheiten,
Parasiten und Umwelt-Veränderung gut überstehen können.
Sie können sich also weiter gut vermehren.
Ein Parasit ist ein insektenähnliches Lebewesen,
dass oft in oder auf einem anderen Körper lebt
und diesen als Nahrungs-Quelle ausnutzt.