Einfache Sprache
12.03.2018

Theater-Stück „Smack Cam“ über Gewalt-Videos

„Smack Cam“ ist ein Theaterstück von der Gruppe „Jugendstiltheater“. Das wird noch am 17. April 2018 im Theater Akzent in Wien gespielt.

Zwei Leute aus der Inklusiven Lehrredaktion waren beim Theaterstück "Smack Cam" im Theater Akzent in Wien. Hier ihr Bericht:

Smack ist Englisch und heißt auf Deutsch klatschen,Cam steht für Kamera.Bei Smack Cam schlägt man einer Person zum Beispiel Rasierschaum, Flüssigseife oder Ketchup ins Gesicht.Eine zweite Person filmt das mit dem Handy  und veröffentlicht das Video im Internet.Manche finden solche Videos lustig.

2 Teilnehmer der Inklusiven und 1 Mitarbeiter vom Kinder-Kurier waren am 2. März 2018 im Theater Akzent. Dort hat von 10:08 Uhr bis 11:37 Uhr das Theater-Stück „Smack Cam“ stattgefunden.

In dem Stück geht es um Gewalt und Diskriminierung, die gefilmt und ins Internet gestellt wird. Die Idee zu dem Stück hatten die Beteiligten nach einem Vorfall im November 2016, bei dem eine Jugendliche einen Kieferbruch erlitt – siehe Zusatz-Abschnitt unten.

Was geht auf der Bühne ab

Die erste Schauspielerin hat sehr lange geredet.Sie erzählte als Person die sie spielte, dass sie einmal einer ehemaligen Freundin Rasierschaum ins Gesicht geschlagen hat und das mit dem Handy mitgefilmt.Sie erzählte auch, dass die Freundin nicht gelacht hat und sie dann geschlagen hat (ohne Rasierschaum).Bei diesem Streit mit der Person, die die zweite Schauspielerin spielt wurde sie sehr schlimm verletzt.

Die zweite Schauspielerin sagte als Person die sie spielt, dass sie über die „Kinder“ die „Smack Cam“-Videos machen, lacht. Sie sagte auch, dass sie die Person die die erste Schauspielerin spielt geschlagen hat und dass sie die den anderen Personen die dabei waren, gesagt hat, sie können sie auch schlagen. Wenn sie es nicht machen, sind sie schwach.

Der Schauspieler erzählte als Person die er spielt,dass er „Smack Cam“-Videos sehr lustig findet und dass er die echte Schlägerei mit dem Handy mitgefilmt hat und dann im Internet veröffentlicht hat.

Diskussion danach

Bei dem Stück gab es einige Licht-Effekte, und es wurde zwischendurch immer wieder Musik gespielt. Es war geplant, dass das Stück eine Stunde dauert, mit Fragen von den Zuschauern an die Schauspieler dauerte es aber dann 1 Stunde und 29 Minuten.

Nach dem Stück gab es noch eine Abstimmung im Publikum. Gefragt wurde, wer Schuld daran hat, was passiert ist.

Gespräch mit den Theaterleuten

Nach dem Stück haben die 2 Teilnehmer mit den 2 Schauspielerinnen und dem Schauspieler gesprochen.Dabei wurden ihnen Fragen gestellt wie zum Beispiel,wie lange habt ihr für das Stück geprobt?

Die Schauspielerinnen heißen Susi und Sabrina und der Schauspieler heißt Bernhard. Sie wurden von den Teilnehmern der Inklusiven Lehrredaktion auch gefragt, ob sie selbst schon einmal so etwas wie in dem Stück erlebt haben. Oder auch, ob sie die gleiche Meinung zu dem Thema haben, wie die Person, die sie in dem Stück spielen. Sie sagten, dass das nicht so ist.

Bericht von Antonia Bögner und Marcel Benz

... für das Theaterstück

Theaterstück zu Gewalt im Internet Gewalt im Internet ist seit längerer Zeit ein großes Thema. Im November 2016 wurde ein Video auf Facebook gestellt, in diesem wird eine Jugendliche von einer Gruppe von Jugendlichen zusammengeschlagen. Die Jugendliche hat sich nicht gewehrt; Sie hat bei der Schlägerei einen Kieferbruch erlitten.

Das Video von dieser grausamen Tat haben sich sehr viele Menschen angeschaut. Dadurch hatten einige Schauspieler die Idee zum Theaterstück „Smack Cam“,

Das Stück wird noch einmal gespielt

"Smack Cam" ist noch zu sehen am 17. April 2018 um 10 Uhr in Wien, im Theater Akzent: 1040, Theresianumgasse 18 Telefon: 01 / 501 65-3306

www.akzent.atwww.jugendstil-theater.com/