Pflanzenart nutzt Spinnen zum Schutz

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Forscher haben untersucht, wie Tiere und Pflanzen zusammenleben. Dabei haben sie herausgefunden, dass einige Pflanzen Tiere zum Schutz nutzen.

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Eine Pflanze verwendet ihren Duft,
um Krabben-Spinnen anzulocken.
Das macht sie, damit die Spinnen sie vor
Insekten beschützten, die der Pflanze sonst schaden würden.
Die Pflanze heißt Glatt-Brillenschötchen.
Der Duft der Pflanze gefällt den Spinnen sehr gut.
Deshalb lassen sie sich davon leicht anlocken.
Das haben die Forscher Anina Knauer
und Florian Schiestl herausgefunden.

Die Forscher haben das Zusammenleben von
Pflanzen und Tieren untersucht.
Zuerst dachten sie, dass die Spinnen
der Pflanze schaden.
Die Spinnen fressen nämlich auch Bienen.
Bienen sind für Pflanzen wichtig.
Die Biene frisst gerne Blumen-Nektar.
Wenn sie sich auf eine Blüte setzt, verfangen sich
Blüten-Pollen auf ihren Beinen.
Die Pollen trägt sie dann zur nächsten Blüte weiter.
Nur durch das Bestäuben können neue Pflanzen wachsen.

Die Forscher haben dann aber bemerkt,
dass auch die Krabben-Spinnen
wichtig
für diese Pflanzen sind.

Durch sie kommen zwar weniger Bienen,
dafür fressen Krabben-Spinnen die Insekten,
die den Pflanzen schaden würden.
Florian Schiestl sagt, dass es wichtig für die Umwelt ist,
ein solches Zusammenleben von Tieren
und Pflanzen zu kennen.
Wenn nämlich ein Teil von dem Zusammenleben zwischen
Tieren und Pflanzen verschwindet,
kann das sehr große Folgen haben.

( kurier.at , mk ) Erstellt am 13.04.2018