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07/15/2019

Neue Schutz-Hülle für ehemaliges Atom-Kraftwerk Tschernobyl

Nachdem die alte Schutz-Hülle vom explodierten Atom-Kraftwerk Tschernobyl Risse bekam, wurde eine neue Schutz-Hülle gebaut.

von Inklusive Lehrredaktion

Link zum Original-KURIER-Artikel

Am 26. April 1986 explodierte ein Reaktor vom
Atom-Kraftwerk in der Stadt Tschernobyl
in der Ukraine.
Ukraine ist ein Land in Ost-Europa.

In einem Atom-Kraftwerk wird Strom erzeugt.
Der Atom-Reaktor ist der
wichtigste Teil vom Atom-Kraftwerk.
Bei der Explosion im Jahr 1986 gelangten
sehr gefährliche Strahlen nach draußen.
Wenn Menschen oder Tiere mit
diesen Strahlen in Kontakt kommen,
können sie krank werden
und dadurch sogar sterben.
Durch die Explosion wurden viele Länder
vor allem in Ost-Europa verstrahlt.

Kurz nach der Explosion wurde deshalb
eine Schutz-Hülle gebaut,
damit keine gefährlichen Strahlen
nach draußen gelangen.
In den letzten Jahren bekam diese Schutz-Hülle
aber Risse und war nicht mehr sicher.

Im Jahr 2010 wurde deshalb mit dem Bau
einer neuen Schutz-Hülle aus Metall begonnen.
Im Jahr 2016 wurde die neue Schutz-Hülle
über das Atom-Kraftwerk geschoben.

Die neue Schutz-Hülle kostete 1, 5 Milliarden Euro
und soll 100 Jahre halten.
45 Länder beteiligten sich an den Kosten.

Am 10. Juli 2019 wurde die neue Schutz-Hülle
offiziell eröffnet.

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