Neue Probleme in Syrien

© Bild: REUTERS/EDUARDO MUNOZ

Anfang April gab es in Syrien einen Giftgas-Angriff. Viele Länder glauben, dass der syrische Präsident Assad dafür verantwortlich ist.

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Bei einem Angriff mit Giftgas in Syrien starben Anfang April mehr
als 40 Menschen.
Die USA, Frankreich und Großbritannien sagen, dass der
syrische Präsident Assad an dem Angriff schuld ist.

Als Reaktion auf den Giftgasangriff haben die USA, Frankreich
und Großbritannien Chemie-Waffen-Lager von Assad angegriffen.
Durch Chemie-Waffen werden Menschen vergiftet.

Am 15. April 2018 wurde dem UNO-Sicherheitsrat ein Entwurf für
Forderungen an die syrische Regierung vorgelegt.
Der Sicherheitsrat soll den Frieden
und die Sicherheit in den Ländern erhalten.

Frankreich schlug in seinem Entwurf vor,
dass der Giftgas-Angriff von einem unabhängigen Prüfer
untersucht werden soll.
Es muss geklärt werden, wer wirklich an dem Angriff schuld ist.

Es wird auch gefordert, dass Präsident Assad innerhalb
von 30 Tagen veröffentlichen muss,
wie viele Chemie-Waffen Syrien besitzt.

Hilfsorganisationen sollen außerdem freien Zugang
zu allen syrischen Gebieten bekommen,
um den Menschen dort helfen zu können.
Außerdem soll die syrische Regierung mit
den Rebellen Gespräche führen.
Die Rebellen kämpfen im Syrienkrieg gegen Assad.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist dafür,
dass man die Friedens-Gespräche zum Syrienkrieg nun fortsetzt.

( kurier.at , ll ) Erstellt am 16.04.2018