die Umrisse von einem Kopf, ein Teil vom Gehirn leuchtet
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Mitten im Leben: Tag der Epilepsie im AKH

Am 24. Februar hat im Allgemeinen Krankenhaus in Wien der Tag der Epilepsie stattgefunden.

02/28/2018, 09:50 AM

Im Allgemeinen Krankenhaus in Wien,
war am 24. Februar der Tag der Epilepsie.
Es wurden VortrĂ€ge ĂŒber den Umgang mit Epilepsie,
in verschiedenen Lebensbereichen gehalten.
Dabei sind Themen vorgekommen wie:

  • Behandlung von Epilepsie
  • Nebenwirkungen von Epilepsie-Medikamenten
  • Verschiedene Arten von Epilepsie
  • Epilepsie und Arbeit
  • Umgang mit Epilepsie in der Familie
  • Partnerschaft und SexualitĂ€t mit Epilepsie

    Außerdem wurde erklĂ€rt, dass viele Menschen nicht gerne
    oder gar nicht darĂŒber reden wollen, dass sie Epilepsie haben.

Der 1. Vortrag ĂŒber die Behandlung von Epilepsie
und die Nebenwirkungen der Behandlung
wurde von Frau Professor Pataraia gehalten.
Sie hat außerdem die verschiedenen Arten von Epilepsie erklĂ€rt.
Es ist eine der hÀufigsten chronischen Erkrankungen weltweit.

Bei dem Vortrag zur Behandlung von Epilepsie
wurden viele Epilepsie-Medikamente aufgezÀhlt und es wurde erklÀrt,
welche Nebenwirkungen diese haben.
Vor dem 1. Vortrag hat Frau Professor Feucht
einige allgemeine Fakten ĂŒber Epilepsie erklĂ€rt.

Nach jedem Vortrag hatten die Besucher die Möglichkeit,
Fragen zum jeweiligen Thema zu stellen.
Davor erzÀhlte eine Betroffene, die selbst Epilepsie hat,
dass man sich davon nicht einschrÀnken lassen darf.
Sie sagte, dass man auch mit Epilepsie alles schaffen kann,
was Menschen ohne Epilepsie schaffen.

Im nÀchsten Vortrag ging es um Epilepsie in der Schule.
Dabei wurde unter anderem
ĂŒber den weit verbreiteten Irrtum aufgeklĂ€rt,
dass SchĂŒlern ohne Verordnung
kein Notfall-Medikament gegeben werden darf.

SchĂŒlern mit Epilepsie ein Notfall-Medikament zu geben,
wenn sie einen Krampf-Anfall haben,
ist nÀmlich sogar die Pflicht von Lehrern.
Wenn der Betroffene 3 Minuten lang krampft,
ohne wÀhrenddessen zu atmen,
nimmt das Gehirn dauerhaften Schaden.
Solche Krampf-AnfÀlle können
im schlimmsten Fall zum Hirntod fĂŒhren.

Frau Magister Elisabeth Pless hat einen Vortrag gehalten.
Es ging um die Aufregung in der Familie,
wenn jemand Epilepsie hat.
Außerdem wurde besprochen,
wie man trotz Epilepsie ein normales Leben fĂŒhren kann.

Danach erzÀhlte Frau Professor Feucht
ĂŒber die verschiedenen Arten von epileptischen AnfĂ€llen.
Außerdem hat sie ĂŒber Erkrankungen gesprochen,
die so Àhnlich sind wie Epilepsie und wie sich diese zeigen.

Als nÀchstes hat die Epilepsie-Fachberaterin
und Trainerin Andrea Egger-Rainer
ĂŒber Partnerschaft, VerhĂŒtung und SexualitĂ€t mit Epilepsie gesprochen.
Dabei ging es unter anderem darum,
dass die Anti-Baby-Pille bewirken kann,
dass die Epilepsie-Medikamente nicht mehr wirken.

Am Nachmittag gab es mehrere VortrÀge
zu erster Hilfe bei epileptischen AnfÀllen.
Zwischen den VortrÀgen wurden 2 Kurz-Videos gezeigt,
eines allgemein ĂŒber Epilepsie,
das zweite ĂŒber die verschiedenen Arten von epileptischen AnfĂ€llen.

Es wurde auch besprochen,
dass man Betroffenen wÀhrend dem Anfall
auf gar keinen Fall etwas in dem Mund stecken sollte
und sie auch nicht schĂŒtteln sollte.

Nach den VortrÀgen hatten die Besucher noch einmal die Möglichkeit,
Fragen zu dem Thema zu stellen.

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