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06.07.2018

Hawaii verbietet Sonnencremes, die dem Meer schaden

Im amerikanischen Bundesstat Hawaii werden Sonnencremes verboten, die dem Meer schaden.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Die amerikanische Behörde für Meere und Wetter stellte fest,
dass weltweit jährlich sehr viel Sonnencreme im Meer landet.
Die Behörde kam zu dem Schluss,
dass Sonnencreme für die Natur sehr schädlich ist.
Deswegen verbietet der amerikanische Bundesstaat Hawaii
ab dem Jahr 2021 Sonnencremes, die schädliche Stoffe enthalten.
Dieses Verbot erlässt Hawaii deswegen,
weil die Sonnencremes die Korallenriffe zerstören
und auch für Fische schädlich sind.
Korallen sind Lebewesen unter Wasser,
die ähnlich wie Pflanzen aussehen.

Der amerikanische Senator Mike Gabbard meinte,
dass dieses Verbot ein historisches Gesetz für die Meere ist.
Gabbard hofft, dass man in 20 Jahren zurückschauen
und feststellen kann,
dass die Verschmutzung von den Meeren bekämpft wurde.
Er wünscht sich,
dass andere Länder das Gesetz auch übernehmen werden.

Ähnliche Gesetze gibt es unter anderem in Teilen von Mexiko.
Ein Meeres-Experte meint, dass die enthaltenen Fette
in den Sonnencremes, für das Meer schädlich sind.

Für Korallen sind die Sonnencremes besonders schädlich.
Zwar haben Korallen eine Schutzschicht gegen die Chemikalien
in der Sonnencreme, aber wenn es zu viele Chemikalien sind,
können sich die Korallen nicht mehr schützen.

Eine umweltfreundlichere Möglichkeit sind Sonnencremes,
die keine chemischen Stoffe, sondern natürliche Filter enthalten.

Es wird empfohlen, dass man sich durch Kleidung schützt,
wenn man ein Korallenriff besuchen möchte.