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09/06/2018

Experten prüfen, ob bei der Durchsuchung vom Geheimdienst BVT Fehler gemacht wurden

Anfang Februar wurden die Büros vom österreichischen Geheimdienst BVT durchsucht. Seit Anfang September prüft eine Expertengruppe, ob die Durchsuchung richtig abgelaufen ist.

von Inklusive Lehrredaktion

Am 28. Februar wurden die Büros vom „Bundes-Amt für
Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung“, kurz BVT, durchsucht.
Es wurden auch private Wohnungen von Mitarbeitern durchsucht.
Der BVT ist ein Geheimdienst in Österreich.
Die Aufgabe vom BVT ist es, geheime Informationen zu sammeln.
Diese Informationen sind für die Sicherheit
und die Politik in Österreich wichtig.

Die Büros vom BVT wurden durchsucht,
weil Mitarbeiter Fehler gemacht haben sollen.
Mehrere Politiker glauben, dass die Untersuchung gegen
das Gesetz verstoßen hat.
Es wurden zum Beispiel auch Dokumente mitgenommen,
die nichts mit den Fehlern zu tun haben.
Ein Gericht hat bestätigt, dass einige Hausdurchsuchungen
gegen das Gesetz waren.

Am 4. September hat ein Untersuchungs-Ausschuss
zu diesem Vorfall begonnen.
Ein Untersuchungs-Ausschuss ist eine Gruppe von Politikern,
die einen wichtigen politischen Vorfall untersucht.
Bei diesem Untersuchungs-Ausschuss erzählen BVT-Mitarbeiter,
was bei der Durchsuchung Anfang Februar genau passiert ist.
Die Politiker vom Untersuchungs-Ausschuss können auch Zeugen
einladen und zu diesem Thema befragen.

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