Europa: Probleme mit Hass auf Homosexuelle und Transgender

Menschrechtskommissarin Dunja Mijatovic. © Bild: APA

Die Menschenrechts-Kommissarin Dunja Myatonic, setzt sich für die Rechte und die Gleichbehandlung von Homosexuellen und Transgendern ein.

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Dunja Myatonic ist Menschenrechts-Kommissarin.
Ein Menschenrechtskommissar hat die Aufgabe,
sich für den Schutz der Menschenrechte
in Europa einzusetzen.
Dunja Myatonic macht darauf aufmerksam,
dass es in Europa immer noch Vorurteile und Hass
auf Homosexuelle und Transgender gibt.

Homosexuell bedeutet, dass ein
Mann einen Mann liebt oder eine Frau eine Frau.
Transgender sind Menschen,
die sich im falschen Körper fühlen.
Wenn ein Mensch zum Beispiel
mit einem männlichen Körper geboren wurde,
sich aber als Frau fühlt,
nennt man diese Person Transgender.

Im Jahr 2017 wurden 100 schwule Männer
in Tschetschenien eingesperrt und entführt.
Sie wurden schwer misshandelt.
Auch in Aserbaidschan wurden einige
schwule Männer geschlagen.
Das sind nur 2 Beispiele, für den Hass
auf Homosexuelle und Transgender.

Dunja Myatonic forderte von den europäischen Politikern,
dass sie Maßnahmen zum Schutz von Homosexuellen
und Transgender setzen sollen.

Die SPÖ-Politikerin Petra Bayr fordert,
dass Homosexuelle in Österreich endlich
dieselben Rechte wie alle anderen Menschen haben sollen.
Sie will auch, dass „die Ehe für alle“ endlich
auch in Österreich umgesetzt wird.

Am 17. Mai war der Internationale Tag
gegen den Hass auf
Homosexuelle und Transgender.

( kurier.at , ab ) Erstellt am 18.05.2018