Rubina Möhring, Reporter ohne Grenzen (Archivbild)

© Kurier / Franz Gruber

Einfache Sprache
04/19/2019

Die Presse-Freiheit in Österreich ist schlechter geworden

Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ hat ihren Jahres-Bericht zur Presse-Freiheit veröffentlicht. In Österreich ist die Presse-Freiheit schlechter geworden.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Die Presse-Freiheit in Österreich
hat sich verschlechtert.

Presse-Freiheit bedeutet, dass Journalisten
frei berichten können.
Sie haben das Recht,
Informationen zu veröffentlichen.

Politiker und Regierungen dürfen sich
nicht in die Arbeit von Journalisten einmischen.
Nur dann gibt es auch wirklich Presse-Freiheit.

Die „Reporter ohne Grenzen“ machen
einen jährlichen Bericht
zum Thema Presse-Freiheit auf der ganzen Welt.
Reporter ohne Grenzen ist eine unabhängige Organisation,
die sich weltweit für Presse-Freiheit einsetzt.

Diese Berichte gibt es seit dem Jahr 2002.
Mit 117 Fragen wird die Lage von Journalisten
in 180 Ländern weltweit bewertet.
Es wird eine Rangliste erstellt die zeigt,
in welchen Ländern die Presse-Freiheit
gut ist und in welchen nicht.

Österreich ist in der Rangliste
von Platz 11 auf Platz 16 gerutscht.
Österreich verliert damit seine Bewertung als Land,
indem es eine gute Presse-Freiheit gibt.
Auf den Plätzen 1 bis 3, mit der besten Presse-Freiheit,
liegen Norwegen, Finnland und Schweden.
Auf den letzten Plätzen bei der Presse-Freiheit sind
die Zentral-Afrikanische Republik, Tansania und Nicaragua.
Auch in Ländern, wie zum Beispiel Ungarn, Malta oder Serbien
hat sich die Presse-Freiheit stark verschlechtert.
Dagegen haben sich afrikanische Länder wie
Tunesien, Gambia und Äthiopien, stark verbessert.