Sozialminister, Alois Stöger

© KURIER/Gerhard Deutsch

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03/02/2016

Arbeiten bis 67?

Eine Erhöhung vom gesetzlichen Pensionsalter wird es in den nächsten 15 Jahren nicht geben, sagt der Sozial-Minister.

Der Chef-Redakteur von der Tageszeitung Kurier hat ein Gespräch
mit dem Sozial-Minister Alois Stöger geführt.
Der Sozial-Minister ist unter anderem für die Pensionen zuständig.
In dem Gespräch ging es um die Sorge, ob es in der Zukunft
genug Geld für Pensionen gibt.
Die Pension ist der Ruhestand.

Früher haben die Menschen etwa
45 Jahre gearbeitet und waren 8 Jahre im Ruhestand.
Heute arbeiten die Menschen nur 38 Jahre
und sind 22 Jahre in Pension.
Ob sich das ausgeht, fragt Brandstätter.

Diese Zahlen stimmen so nicht, sagt Stöger.
Früher waren die Menschen etwa 14 Jahre in Pension,
heute sind es etwa 19 Jahre.
Es wurde schon viel am Pensions-System geändert,
Facharbeiter müssen schon 5 Jahre länger arbeiten.

Wann wird es ein gleiches Pensions-System
für alle geben?
Das gibt es schon, sagt Stöger.
Aber es dauert recht lange, weil es für Viele
besondere Regeln gibt.

Wird es eine Erhöhung vom Pensions-Alter
von 65 Jahre auf 67 Jahre geben?
In den nächsten 10 bis 15 Jahren ist das für
Stöger nicht notwendig.

Warum ist ein gutes Pensions-System für ein Land wichtig?
Damit soll Armut im Alter verhindert werden.
In Österreich funktioniert das schon seit 60 Jahren.
Es gibt viele Möglichkeiten, damit Menschen
nicht zu früh in Pension gehen.

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