Maria Sophie, Prinzessin von Hanau

© KURIER/Jeff Mangione

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03/02/2016

Adelige sollen in Zukunft mehr für ihre Titel zahlen

Jeder, der in Österreich einen Adels-Titel verwendet, muss 10-14 Cent Strafe zahlen. Einige Politiker in Österreich finden, dass die Strafe erhöht werden muss.

Eine Politikerin in Österreich will
ein fast 100 Jahre altes Gesetz ändern.
Nach dem 2. Weltkrieg im Jahr 1919 wurde
beschlossen, dass in Österreich keiner mehr
einen Adels-Titel verwenden darf.
Adels-Titel sind Kaiser, König, Graf, Herzog oder Prinz.
Adelige dürfen sich zwar mit ihren Namen
vorstellen, aber nicht mehr mit ihren Adels-Titeln.
Wenn sie den Adels-Titel trotzdem verwenden müssen
sie 20 000 Kronen Strafe zahlen.
Kronen war vor 100 Jahren die Währung
in Österreich.
Heute ist es der Euro.
20 000 Kronen sind 10 bis 14 Cent.

Die Politikerin, die das Gesetz ändern möchte, ist
Daniela Musiol, von der politischen Partei die Grünen.
Die Politiker in Österreich sind sich nicht einig,
ob die Strafe für Verwendung der Adels-Titel
erhöht werden soll oder ob die Verwendung von
Adels-Titeln wieder erlaubt werden soll.
In anderen Ländern, in denen es viele Adelige gibt,
ist es erlaubt, seinen Adels-Titel zu verwenden.
Viele Adelige kümmert es nicht,
ob die Strafe erhöht wird.

Aber es gibt auch einige Adelige, die wütend darüber sind.
Zum Beispiel Prinzessin Sophia von Hanau.
Sie sagt, dass in Wien sehr viele Menschen Leben,
die alle gern ihre Titel verwenden.
Zum Beispiel werden oft die Titel
Doktor oder Magister verwendet.
Diese Titel bekommt man, wenn man
ein Studium abgeschlossen hat.
Andere Adelige fragen, ob die Politik nichts
Besseres zu tun hat, als sich über solche Dinge
Gedanken zu machen.

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