Einfache Sprache
14.12.2017

346 Millionen Kinder und Jugendliche ohne Internet

In einem Bericht von Unicef steht, welche Vorteile und Nachteile das Internet für Kinder hat. Außerdem berichtet Unicef, dass viele Kinder und Jugendliche immer noch keinen Internetzugang haben.

Link zum Original-KURIER-Artikel

Sehr viele Menschen auf der Welt nutzen das Internet.
Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten.
Durch das Internet gibt es aber auch Gefahren.
Unicef hat sich mit dem Thema Internet-Nutzung von
Kindern auf der ganzen Welt beschäftigt.
Im Jahresbericht vom Jahr 2017 wurden die Ergebnisse
veröffentlicht.

Unicef schreibt in dem Bericht, dass jeder 3. Internet-
Nutzer unter 18 Jahre alt ist.
Trotzdem gibt es immer noch viele Kinder und
Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren,
die keinen Internet-Zugang haben.
Das sind 346 Millionen Menschen.
Besonders in Afrika und arabischen Ländern haben
Kinder und Jugendliche keinen Internet-Zugang.

Anthony Lake, der Direktor von Unicef sagt,
dass das Internet eine doppelte Heraus-Forderung ist.
Einerseits soll man Gefahren so gut es geht vermeiden.
Andererseits sollte man Internetzugang für alle Kinder
und Jugendliche ermöglichen.
In den reicheren Ländern nutzen fast alle Menschen das Internet,
in den ärmeren Ländern sind es sehr wenige Menschen.
Das Internet könnte aber gerade jungen Menschen
in ärmeren Ländern den Zugang zu Bildung ermöglichen.
Es gibt zum Beispiel viele Bücher, die man im Internet
lesen kann.

Durch das Internet gibt es leider auch viele Gefahren.
Denn durch das Internet werden sexueller
Missbrauch, Gewalt und Mobbing noch leichter gemacht.
Mobbing bedeutet, dass man eine bestimmte Person
über längere Zeit regelmäßig ärgert.

Das Internet erleichtert auch die Verbreitung von
Kinder-Pornografie und Handel mit Kindern.
Kinder-Pornografie sind verbotene Videos oder
Bilder von Kindern bei sexuellen Handlungen.
Es ist wichtig, gegen solche Verbrechen im Internet zu kämpfen.
Man muss die Kinder auch früh über die Gefahren
im Internet aufklären.