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11/19/2019

Yucca-Palme kostet Pensionisten das Gehör

Erich S. ertaubte beim Pflanzengießen: Das spitze Blatt einer Yucca-Palme zerstörte das Trommelfell und Teile des Innenohrs. Sein natürliches Gehör konnte nicht gerettet werden, doch dank Cochlea-Implantat hört er heute wieder.

„Wir haben eine Terrasse mit vielen Kübelpflanzen“, erzählt Erich S. „Eines Tages habe ich mich zum Gießen des Oleanders hinuntergebeugt und beim Aufrichten fährt mir ein Blatt der Yucca in das linke Ohr. Es war ein irrsinniger Schmerz, ich war nicht mehr Herr meiner Sinne und bin schließlich am Boden gelandet.“ Kurze Zeit später im Krankenhaus war klar: Das Gehör ist unwiederbringlich verloren. Doch er hatte Glück: Ein Hör-Implantat im Innenohr konnte helfen. Die Technologie des Cochlea-Implantates kommt sogar aus Österreich. Heute hört Erich S. mit seinem Hör-Implantat auf der linken Seite wieder gut.

Mein erster Griff in der Früh ist zum Audioprozessor. Dieser verbindet sich mit dem Cochlea-Implantat unter der Haut – und das ist gleich ein anderes Leben, wenn ich hören kann.

Erich S.

Unfälle mit Yucca-Palmen: selten, aber nicht unmöglich

Australische Wissenschaftler berichteten im Rahmen einer Studie von insgesamt 28 Unfällen, die sich zwischen 2012 und 2017 ereignet und teilweise schwere Schäden nach sich gezogen hatten. Bei Arbeiten in der Nähe von Yucca-Palmen ist es daher ratsam, Ohrschützer zu verwenden. Ist doch ein Unfall passiert, sollte der Weg spätestens am nächsten Tag ins Krankenhaus führen – vor allem bei starken Schmerzen, Schwindel oder Hörverlust.

Wenn Hörgeräte nicht mehr helfen

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Christoph Arnoldner, der stellvertretende Leiter der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten an der Medizinischen Universität Wien, versorgte Erich S. nach dessen Unfall mit einem Cochlea-Implantat.

Cochlea-Implantate helfen immer dann, wenn Hörgeräte nicht mehr nützen. Sie sind tausendfach erprobt. Es gibt keine Altersbeschränkung. Babys, Kindern und älteren Personen kann so sehr gut geholfen werden. Die Operation ist nicht gefährlich; sie gehört zu den Routineeingriffen.

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Christoph Arnoldner, stellvertretender Leiter der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten an der Medizinischen Universität Wien
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