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03/11/2020

8 Fragen, die Sie im Home-Office beachten sollten

Ob vorübergehend oder dauerhaft: Der Arbeitsplatz im eigenen Zuhause bietet Vorteile, birgt aber auch Herausforderungen. So klappt’s!

Das Home-Office ist ein Ort, an dem Sie kreativ und produktiv sein sollten – und das im Rahmen Ihrer eigenen vier Wände. Egal, ob Sie ein Eck im Wohnzimmer zum Arbeitsplatz umfunktionieren oder ein eigenes Arbeitszimmer haben: Richten Sie es sich so angenehm wie möglich ein. Wer sich am Arbeitsplatz unwohl fühlt, arbeitet am Küchentisch, auf der Couch oder gar im Bett – und dass das der Produktivität nicht zuträglich ist, ist kein Geheimnis. Wir verraten deshalb, worauf Sie im eigenen Home-Office achten sollten, damit Sie auch von zuhause produktiv durch den Arbeitsalltag kommen.

1. Was ist der beste Platz in der Wohnung?

Ein Fenster für Tageslicht sollte unbedingt vorhanden sein! Suchen Sie den Raum in Ihrem Zuhause, der außerdem am wenigsten Lärm ausgesetzt ist. Ein Zimmer mit Blick auf die laute Hauptstraße unter dem Fenster eignet sich weniger gut für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre.

Tipp: Lärm lässt sich auch mit einem Teppich reduzieren, der Geräusche dämpft und den Raum gleichzeitig gemütlicher macht. Der kann auch ruhig farbenfroh sein, während der restliche Raum in einer ruhigen Farbpalette gehalten sein sollte. Knalliges Rot direkt über dem Bildschirm kann schnell nervig werden!

2. Was brauche ich wirklich?

Zunächst sollten Sie in sich gehen und überlegen, was Sie zur täglichen Arbeit wirklich brauchen – und die Planung und Einrichtung Ihres Arbeitsplatzes darauf reduzieren. Als Grafiker brauchen Sie vielleicht nur einen kleinen Schreibtisch, dafür aber einen zusätzlichen großen Tisch für kreative Arbeit – und als Unternehmensberaterin brauchen Sie fallweise einen zusätzlichen Platz für einen Aktenschrank. Machen Sie unbedingt eine Liste, an der Sie sich orientieren, bevor Sie sich von hippen Einrichtungs-Ideen im Internet inspirieren lassen. Dann steht dem Möbel-Online-Shopping natürlich nichts mehr im Wege.  

3. Was sind die richtigen Möbel für mein Home-Office?

Ob Sie sich für einzelne Schmuckstücke oder komplette Büromöbelsets und -serien entscheiden, bleibt ganz Ihrem Geschmack überlassen. Fokussieren sollten Sie sich aber auf deren Funktionalität!

Sie haben einen tollen gepolsterten Esszimmer-Sessel entdeckt, den Sie prima auch als Bürostuhl verwenden könnten? Gleich vorweg: Mit Rückenschmerzen produktiv zu sein, das ist gar nicht so einfach. Investieren Sie auf alle Fälle in einen richtigen Bürostuhl, auf dem Sie acht Stunden am Tag sitzen können!

Auch ein Vintage-Sekretär sieht todschick aus – und ist vielleicht passend, wenn Sie nur mit einem kleinen Laptop arbeiten müssen. In der Realität brauchen Sie aber oft wesentlich mehr Platz. Ein ergonomisch passender Schreibtisch, bei dem eine aufrechte Sitzhaltung möglich ist, empfiehlt sich jedenfalls. Bestenfalls entscheiden Sie sich für einen höhenverstellbaren Schreibtisch, der wirklich optimal auf Ihre Körpergröße eingestellt werden kann. Und das Beste daran: Zur Abwechslung können Sie damit zwischendurch auch im Stehen arbeiten. Um Schmerzen im Rücken zu vermeiden, sollten Sie also wirklich auf die Einstellung der Schreibtischhöhe und Ihre Sitzhaltung achten - lesen Sie hier noch mehr über richtiges, ergonomisches Sitzen am Arbeitsplatz. 

Ebenfalls unabdingbar ist die passende Bürobeleuchtung: Besorgen Sie auf alle Fälle richtige Bürolampen, um Ihre Augen zu schonen.

4. Wie organisiere ich meine Arbeitsunterlagen?

Nicht jedes Zuhause bietet ausreichend Stauraum für einen Aktenschrank. Wer trotzdem eine Ablage für Unterlagen benötigt, sollte eine Wandaufbewahrung in Erwägung ziehen! Nutzen Sie den Raum auch vertikal aus. Ein Büroregal kann viele Funktionen erfüllen: Praktischer Stauraum und gemütliche Dekoration.  

5. Wie kann ich Ordnung halten?

Zunächst gilt: Das ganze Zuhause sollte aufgeräumt sein, um produktiv und konzentriert arbeiten zu können. Die Bürotür hinter sich zumachen und das Chaos ignorieren gilt nicht! Am Arbeitsplatz selbst sollten Sie keine unnötigen Bücher, Papierstapel und halbe Tassen mit kaltem Kaffee vom Vortag lagern. Sie müssen zuhause keine „Clean-Desk-Policy“ verfolgen, aber auf alle Fälle darauf achten, dass Sie genügend Platz zum Denken und Arbeiten haben.

6. Was mache ich mit den ganzen Geräten?

Einen Kabelsalat hat niemand gerne im Blickfeld. Mit einer Kabelleiste bzw. einem Kabelkanal können Sie unordentliche Dinge einfach verstecken. Ein eigenes Bürokästchen oder ein Container für Firmenhandy, Tablet und Drucker empfiehlt sich ebenfalls – so sind Sie nicht ständig abgelenkt. Besonders praktisch sind auch Rollcontainer, die sich einfach verschieben lassen und somit immer am richtigen Platz stehen.

7. Wo kann ich kreativ sein?

Im Unternehmen sitzen Sie auch nicht den ganzen Tag am Schreibtisch: Sie besprechen Ideen im Meetingraum oder nutzen die Lounge-Area für ein Brainstorming. Warum also im Home-Office nur an einem Ort sitzen? Richten Sie sich eine kleine „Denk-Ecke“ ein – aber nicht am Wohnzimmersofa vorm Fernseher! Ein gemütlicher Lesestuhl, ein Relaxsessel oder ein Sitzsack im Arbeitszimmer eignen sich hervorragend zum Nachdenken – vor allem in Kombination mit einer hübschen Stehlampe und farbigen Polstern. So eine gemütliche Ecke ist auch eine Bereicherung für den Feierabend!

8. Wie strukturiere ich meinen Tag?

Auf alle Fälle sollten Sie jeden Morgen wie gewohnt aufstehen, duschen und sich anziehen – im Pyjama zu arbeiten dämpft die Produktivität. Vergessen Sie nicht, regelmäßig Pausen zu machen, sich zwischendurch zu bewegen und Ihren Augen eine Bildschirmpause zu gönnen.

Mit den richtigen Tipps und einer bedachten Büroplanung klappt's also ganz einfach mit dem produktiven Home-Office!

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