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08/08/2020

Tourismus & Freizeitwirtschaft: Auf den Erfolgskurs zurückkommen

Hilfspakete: Um den Betrieben aus der Krise zu helfen, sind Unterstützungsmaßnahmen dringend notwendig

Der Tourismus ist nicht nur ein Stück der rot-weiß-roten Identität, er hat auch große Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich. So erwirtschafteten die rund 91.000 Betriebe aus den Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und Vergnügungs- sowie Gesundheitsbetriebe im Jahr 2019 15,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und sichern damit rund 720.000 Arbeitsplätze in Österreich, die direkt oder indirekt von Tourismus und Freizeitwirtschaft abhängen.

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKÖ repräsentiert die viertgrößte Sparte in der Wirtschaftskammer Organisation.

Schwer betroffen

Die Corona-Krise hat die touristischen Branchen mit am schwersten und längsten getroffen. Nach einem noch äußerst erfolgreichen Winter sind nach der coronabedingten „Vollbremsung“ im März und April die Anzahl der Übernachtungen um 72 Prozent gesunken, die Zahl der Ankünfte um 80 Prozent. Aktuelle Daten der Statistik Austria vom Juli 2020 zeigen, dass der Sommertourismus in Österreich im Juni wieder langsam angelaufen ist, aber weiter deutlich hinter den Vorjahreszahlen zurückbleibt.

Der höchste Anteil an Übernachtungen entfiel dabei mit 56 Prozent auf Gäste aus Österreich. Mehr als 90 Prozent Minus verzeichnete der heimische Tourismus bei Gästen aus Frankreich, dem Vereinigten Königreich, den USA, Dänemark, Russland und Schweden. Für Gäste aus Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein fielen die Rückgänge mit je rund 65 Prozent etwas geringer aus.

Unterstützung

Um rasch wieder auf den Erfolgskurs der letzten Jahre zurückzukommen, sind Unterstützungsmaßnahmen dringend notwendig. So ist die Mehrwertsteuersenkung auf fünf Prozent eine von vielen Ideen und Forderungen, die jetzt umgesetzt wurde. Die WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft arbeitet auch laufend daran, Sonderpakete für besonders hart von der Krise betroffene Branchen, wie die Hotellerie, Reisebüros, die Eventbranche oder die Kinos, auszuverhandeln.

Die Maßnahmen der Bundesregierung wie Fixkostenzuschüsse, Kurzarbeit, Verlustrücktrag, eine degressive AfA, Kreditmoratorien für die KMU oder die Haftungsübernahme bei Kreditversicherern helfen dabei, den Betrieben den wirtschaftlichen Fortbestand zu sichern.

 

„Gemeinsam einen Restart des Tourismus durchführen”

Robert Seeber, Obmann der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, im Gespräch mit schauTV

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