Familie mit Kleinkind

Das Elternzeitprogramm von ABB Österreich will einen „Papamonat“ finanziell attraktiver machen

© ABB

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06/27/2022

Mutmacher: Ein Elternzeitprogramm für eine moderne Unternehmenskultur

ABB: Der Technikkonzern unterstützt Familien genderneutral.

Um eine vielfältige und integrative Unternehmenskultur zu fördern, führt der Schweizer Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB global ein genderneutrales Elternzeitprogramm ein. Somit will man bewusst nicht zwischen Mann und Frau bei der Elternzeit unterscheiden. Egal, ob Leihmutterschaft, Adoption oder herkömmliche Schwangerschaft – ABB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Kind bekommen haben einen Anspruch auf bezahlte Elternzeit.

Attraktiver Papamonat

In Österreich will sich ABB mit diesem Programm vor allem auf die Väter der Kinder konzentrieren, da Mütter durch die Karenz bereits relativ gut abgesichert sind.

Väter bekommen in Österreich rund 700 Euro an Familienzeitbonus. ABB will an dieser Stelle aushelfen, und die Differenz zwischen dem Bonus und dem eigentlichen Monatsgehalt ausbezahlen. Der Technikkonzern will somit verhindern, dass die Mitarbeiter von ABB einen finanziellen Einbruch riskieren.

Das genderneutrale Elternzeitprogramm von ABB ist in Österreich seit Jahresbeginn in Kraft und erfreut sich bis jetzt großer Beliebtheit. Da Technikkonzerne – wie ABB – nach wie vor sehr männerdominiert sind, betrifft das genderneutrale Programm in Österreich den Großteil der Mitarbeiter.

Vorzeigeunternehmen

„Ziel ist es, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein“, meint ABB Österreich Vorstand Martina Weinlinger. ABB will für eine moderne Unternehmenskultur stehen. Man will sich auch über das Elternzeitprogramm hinweg für Themen, wie Inklusion und Gleichberechtigung starkmachen.

Ein Ziel ist es, etwa die Anzahl an weiblichen Führungskräften zu erhöhen. Auch ABB ist – wie der Großteil der Technikbetriebe in Österreich – männerdominiert, vor allem auch in Führungspositionen. Dies zu ändern ist das Ziel.

Des Weiteren will man auch nach neuen, attraktiven Modellen Ausschau halten, um diese gegebenenfalls für die Unternehmenskultur zu adaptieren und implementieren. Ziel ist es prinzipiell, eine Arbeitskultur zu schaffen, in der sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohlfühlen.

ABB ist ein führendes Technologieunternehmen, das in über 100 Länder vertreten ist und über 105.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In Österreich hat ABB über rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 20 Nationen.

Ein Maßanzug auf zwei Rädern

Michael Eigl baut Fahrräder nach Wunsch.

Jedes Rad, das Michael Eigls Geschäft in Hollabrunn verlässt, ist ein Unikat. Seit 2019 fertigt er Räder nach Maß, frei nach dem Motto „Wir bauen einen Maßanzug auf zwei Rädern“. Denn Rad ist eben nicht gleich Rad, und kein Mensch gleicht einem anderen.

Sportler sind dabei nur ein Teil von Eigls Kunden; bei ihm finden all jene ein offenes Ohr, die aufgrund ihrer Proportionen mit einem Rad von der Stange nichts anfangen können. Aber auch viele Menschen mit besonderen Bedürfnissen gehören zu seinem Klientel und liegen ihm besonders am Herzen.

Eigl geht dabei auf die persönlichen Wünsche seiner Kunden ein und ermöglicht damit dem einen oder anderen einen Lebenstraum. „Menschen mit Behinderung können auf herkömmlichen Rädern oft nicht fahren. Die Freude, die meine Kunden mit meinen Maßanfertigungen haben, ist die schönste Bestätigung“, erzählt Eigl.

Echtes Handwerk

Er selbst ist Zweiradsportler aus Leidenschaft. Ob auf dem Mountainbike oder im Motorcross: Der Sport auf zwei Rädern ist seine Leidenschaft. Als ausgebildeter Techniker arbeitete er viele Jahre in Konzernen, bis er sich wieder auf echtes Handwerk besinnen wollte. Die perfekte Verbindung seines Hobbys und seiner handwerklichen Fähigkeiten fand er schließlich im Rahmenbau; in Deutschland absolvierte er dafür eine Ausbildung, und vor drei Jahren hat er sein eigenes Geschäft, Eigl Bikes, in Hollabrunn eröffnet.

Und Eigl hat schon die nächste Errungenschaft parat: Für seine Tochter hat er ein Bike gebaut, das mitwächst. „Von einem Laufrad bis hin zum ersten eigenen Fahrrad“, erklärt er. Ein Baukastenprinzip, das der Konstruktion zugrunde liegt, macht es möglich. Mit vier Kilogramm ist das Rad aus Aluminium besonders leicht, die Kurbel und die Räder können problemlos ausgetauscht werden.

Besonderes Design

Dass Eigl zu 100 Prozent auf die Vorstellungen seiner Kunden eingeht, ist das Alleinstellungsmerkmal seines Unternehmens. Dabei dauert es im Schnitt drei Monate, bis der Bau eines handgefertigten Fahrrads abgeschlossen ist. „Ich spreche mit meinen Kunden darüber, wofür sie das Rad brauchen und wo sie damit unterwegs sein wollen“, ist die Nutzung für den Profi entscheidend.

Von Rennrädern bis hin zu Lastenrädern kann Eigl daher alles fertigen, was das Herz seiner Kunden begehrt. Der Designaspekt kommt dabei nicht zu kurz; Eigls Fertigungen sind echte Hingucker. Und auch die Restaurierung von historischen oder klassischen Fahrrädern zählt zu seinem Angebot.

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