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11/15/2019

Tipps für Pistenzauber ohne Reue

Das weiße Gold lockt auch dieses Jahr wieder viele Wintersportler in die Berge. Ob Rodelspaß, Tourengehen oder Pistengaudi auf zwei Brettern – es gilt stets auch die Risiken zu bedenken.

Der vergangene Winter war ein Winter der Rekorde: An der Alpennordseite gab es um 50 bis 200 Prozent mehr Schnee als in einem durchschnittlichen Winter. Im Wintersportort Seefeld fielen zum Beispiel über fünf Meter Schnee. Aber auch in den anderen Skiregionen konnte man sich über einen Mangel an weißem Gold nicht beklagen. Kein Wunder, dass in den vergangenen Saisonen rund 70 Millionen Nächtigungen im Wintertourismus verzeichnet wurden. Mittlerweile locken rund 1820 Schlepplifte und 1110 Seilbahnanlagen Urlauber in die Wintersportorte in Gesamtösterreich. Skigebiete wie der Arlberg mit 305 oder die SkiWelt Wilder Kaiser im Brixental mit 284 Pistenkilometer wollen erobert werden.

Doch der Pistenzauber hat auch seinen Preis. Nicht wenige Wintersportler lassen ihren Urlaub im Krankenhaus ausklingen oder stehen am Ende vor einer leergeräumten Wohnung. Wer sorglos den Urlaub genießen will, sollte diesen gut vorbereiten. 

Ein Unfall kann jedem passieren

782.200 Personen wurden 2018 bei Unfällen verletzt, davon rund 588.700 in den Bereichen Haushalt, Freizeit und Sport. Den geringsten Anteil hatte der Verkehr mit knapp zehn Prozent, gefolgt von Arbeit bzw. Schule mit knapp 15 Prozent. Freizeitunfälle summierten sich auf 36 Prozent, Haushaltsunfälle gar auf 39 Prozent. Skifahren, Fußball und Radfahren zählen laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) zu den unfallträchtigsten Sportarten in Österreich. Rund 3,2 Millionen Personen sind zumindest ab und zu auf den heimischen Pisten anzutreffen.

Jahr für Jahr endet das Skivergnügen allerdings für viele Wintersportler im Krankenhaus: Rund 25.600 Personen verletzen sich in Österreich pro Jahr beim Skifahren, hinzu kommen 5.300 verletzte Snowboarder. Knapp 6 von 10 Verletzungen sind Knochenbrüche, gefolgt von Sehnen- und Muskelverletzungen sowie Prellungen. „Zu den häufigsten Unfallursachen zählen Übermut, Fehleinschätzungen sowie Unachtsamkeit und Übermüdung“, so Wilhelm Klimon, Leiter Unfall-Sparte der Wiener Städtischen.

  • Gute Fitness ist ein wesentlicher Punkt für eine unfallfreie Zeit auf der Piste. Starten Sie mehrere Monate vor Ihrem geplanten Urlaub mit einem leichten Ausdauer- und Krafttraining, wenn Sie nicht zu den regelmäßigen Sportlern zählen.
  • Nie ohne Helm, wenn Sie Wintersportarten betreiben, bei denen es zu höheren Geschwindigkeiten kommt. Für Kinder gilt in den meisten Bundesländern bis zum vollendeten 15. Lebensjahr die Helmpflicht.
  • Schützen Sie Ihre Augen mit einer Skibrille vor UV-Strahlen. Nach CE-Norm UV-400 zertifizierte Skibrillen bieten 100-prozentigen UV-A, UV-B und UV-C Schutz.
  • Auch wenn Rückenprotektoren meist nur von Extremsportlern genutzt werden, bieten sie auch auf der Piste im Fall der Fälle einen guten Schutz.
  • Besondere Vorsicht bei eisigen Verhältnissen: Die Sturzgefahr ist erhöht und der harte Aufprall führt häufiger zu schwereren Verletzungen.
  • Geben Sie jedes Jahr ihre Skier in den Service und lassen Sie die Bindung überprüfen.
  • Beim Verleih sollte ein Ski gewählt werden, der zum eigenen Können passt: Für viele Skifahrer ist ein Race Carver nicht die beste Wahl.
  • Fahren Sie nicht abseits der gekennzeichneten Pisten und halten Sie sich an die Pistenregeln.

Sobald es um die Kosten einer bleibenden Invalidität nach einem Unfall geht, zahlt ausschließlich die private Unfallversicherung.

Wilhelm Klimon

Gerade bei Freizeitunfällen versteckt sich auch oft das Risiko einer Vorsorgelücke. Die gesetzliche Sozialversicherung kommt zwar für die unmittelbaren Behandlungskosten nach einem Unfall auf. Wenn es allerdings um die Kosten für Hubschrauberbergungen, Folgebehandlungen, notwendige Umbauarbeiten oder die finanziellen Einbußen aufgrund einer bleibenden Behinderung, Invalidität oder Pflegebedürftigkeit geht, zahlt ausschließlich die private Unfallversicherung. Umso erstaunlicher ist es, dass nur rund jeder Zweite in Österreich privat unfallversichert ist. Wer keine Unfallversicherung hat und sich kurzentschlossen zu einem Winterurlaub aufmacht, kann auch via Handy einen Unfallschutz abschließen. Der s Alpin-Unfall-Schutz bietet für ein bis sieben Tage ein Rund-um-Sorglos-Paket für den Berg. Ob Wandern im Herbst oder Schifahren im Winter, um nur 4,90 Euro pro Tag sind Hubschrauber-Bergungskosten bis zu 15.000 Euro und Unfallkosten bis 1.000 Euro gedeckt.

Eigenheim- und Haushaltsschutz: Ein Muss

Zu Weihnachten und Silvester haben Einbrecher Hochsaison. Viele Wohnungen und Häuser stehen leer, denn die Eigentümer sind auf Winterurlaub. 2018 ist die Kriminalität in Österreich zwar gesunken, aber immer noch wurden landesweit 8.922 Einbrüche in Wohnungen, Wohnhäuser oder Keller registriert. Das macht somit rund 25 Einbrüche, die jeden Tag in Österreich passieren. Hinzu kommen noch Extremwetterlagen wie meterhoher Schnee, Eis oder große Mengen an Niederschlägen, die die eigenen vier Wände bedrohen. Vor einem solchen Ereignis kann man sich zwar nicht schützen, aber man kann zumindest einen möglichen finanziellen Schaden absichern.

Eine Gebäudeversicherung kommt für Schäden am Gebäude selbst oder an Nebengebäuden auf. Zur Basisausstattung in puncto Vorsorge gehört auch eine Haushaltsversicherung, die den Wohnungs- oder Hausinhalt schützt. Zentrales Element ist dabei die in Österreich zumeist integrierte private Haftpflichtversicherung. Grundsätzlich deckt die private Haftpflichtversicherung Schadenersatzverpflichtungen nach Schäden, die man anderen als Privatperson zufügt. Die Versicherung greift zum Beispiel auch bei einem Skiunfall mit Personenschaden, wo Forderungen rasch in sechsstellige Eurobeträge gehen können. Es sollten dabei alle Bereiche und Gefahren des täglichen Lebens über die Freizeit, bis hin zum Sport abgedeckt und auch die gesamte Familie eingeschlossen sein.

  • Räumen Sie Einstiegshilfen wie Leitern, Gartenmöbel, Tonnen etc. weg.
  • Ein überquellender Briefkasten und massenhaft Werbesendungen an der Tür haben Signalwirkung. Deshalb die Nachbarn bitten, regelmäßig den Postkasten zu entleeren.
  • Detaillierte Informationen zur Urlaubsdauer haben am Anrufbeantworter und in sozialen Netzwerken nichts zu suchen.
  • Vor der Abfahrt nicht vergessen, alle Türen und Fenster zu verschließen und die Schlüssel auf keinen Fall in altbekannten Verstecken wie unter der Fußmatte oder in Blumentöpfen deponieren.
  • Bewegungsmelder und Zeitschaltuhren für Innen- und Außenbeleuchtungen aktivieren.

Angebote für Haushaltsversicherungen gibt es viele, doch die Unterschiede liegen im Detail, weshalb sich der Vergleich lohnt. Eine Top-Polizze ist die Haushaltsversicherung PREMIUM der Wiener Städtischen. Diese leistet auch, wenn Kunden in ihrer Wohnung selbst etwas beschädigen und zahlt auch bei grober Fahrlässigkeit. Zudem ist alles zum Neuwert versichert und der Versicherte erhält im Schadensfall den Wiederbeschaffungspreis am Tag des Schadens. Ein besonderes Extra ist die weltweite Sport- und Privathaftpflichtversicherung für die ganze Familie bis zu maximal drei Millionen Euro.

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